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Heute Abend

Kaltfront mit Schauern, im S sehr gewittrig. Abkühlung 21°/27°

Eine Kaltfront bringt im Westen und Norden bereits ab den Morgenstunden einige Regengüsse sowie Gewitter. Freundlicher ist es vorerst noch im Osten und Süden, im Tagesverlauf ziehen aber dann auch hier Wolken mit Regenschauern und Gewittern durch. Das Potential für heftige Gewitter ist in Kärnten, in Teilen der Steiermark sowie im Südburgenland am größten. Besonders entlang der Alpennordseite weht tagsüber mäßiger bis lebhafter Westwind, bei den Gewittern im Süden können auch stürmische Böen dabei sein. Tiefsttemperaturen 16 bis 24 Grad. Mit 21 bis 28 Grad deutlich kühler als zuletzt ist es bereits in der Nordhälfte, mit 30 bis 34 Grad noch einmal heiß wird es im Süden und Südosten.

 

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Der vertikaler Temperaturgradient gibt die Temperaturänderung pro 100m Höhenunterschied an. Von Art und Größe des vertikalen Temperaturgradienten, der Temperaturschichtung, hängt der Gleichgewichtszustand der Atmosphäre ab. Der Temperaturgradient ist somit das Kriterium für ''Stabilität'' oder ''Labilität''. Ein mit Wasserdampf ungesättigtes Luftpaket kühlt sich beim Aufsteigen um 1°C/100m ab == trockenadiabatischer Temperaturgradient. Beträgt die vertikale Temperaturabnahme in der Atmosphäre ebenfalls 1°C/100m, so herrscht eine ''indifferente'' Schichtung, d.h. das Luftpaket besitzt stets die Temperatur seiner Umgebung. Ist der vertikale Temperaturgradient der Luftmasse kleiner als 1°C/100m, besteht eine ''trockenstabile'' Schichtung: das vertikal bewegte Luftteilchen ist in höheren Luftschichten kälter (==schwerer), in tieferen Schichten wärmer (==leichter) als seine Umgebung und strebt daher zu seinem Ausgangspunkt zurück. Ein vertikaler Temperaturgradient der Atmosphäre von mehr als 1°C/100m wird als ''trockenlabile'' Schichtung bezeichnet: das gedachte Luftpaket ist beim Aufsteigen immer wärmer (==leichter), beim Absinken immer kälter (==schwerer) als seine Umgebung und entfernt sich zusehends von seiner Ausgangslage. Ein ''überadiabatischer'' Temperaturgradient, also von mehr als 1°C/100m, kommt in der Regel nur in Bodennähe an heißen Sommertagen vor und ist die Voraussetzung für die Ablösung einer ''Thermikblase''. Erreicht ein beim Aufsteigen sich abkühlendes, wasserdampfhältiges Luftpaket den Taupunkt, beginnt die Kondensation des Wasserdampfes einzusetzen. Die dabei freiwerdende Wärme, die Kondensationswärme, war latent im Wasserdampf von der Verdunstung her (für die Wärmeenergie benötigt wird) ''versteckt'' und wird daher als ''latente'' Wärme bezeichnet. Sie vermindert daher oberhalb des Kondensationsniveaus bei fortgesetzter Aufwärtsbewegung die weitere Abkühlung. Der ''feuchtadiabatische'' Temperaturgradient beträgt also im Mittel nur etwa 0,6°C/100m. Analog spricht man von einer feuchtindifferenten Schichtung einer Luftmasse, wenn deren Temperaturgradient den Feuchtadiabaten entspricht; von einer feuchtlabilen Schichtung bei einem größeren, von einer feuchtstabilen Schichtung bei einem kleineren Temperaturgradienten als es den Feuchtadiabaten entspricht. Feuchtlabilität tritt in der Atmosphäre häufiger auf als Trockenlabilität.

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