11. Jänner 2024 | 11:00 Uhr

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Klimabilanz

2023 nur knapp unter der kritischen 1,5-Grad-Schwelle

Erschreckende Klimabilanz: Das Jahr 2023 nur knapp unter der kritischen 1,5-Grad-Schwelle! 

Das vergangene Jahr markierte eine beunruhigende Annäherung an die kritische 1,5-Grad-Schwelle, die als entscheidend für den globalen Klimaschutz gilt. 

2023 nahe an kritischer Temperaturschwelle

Der kürzlich veröffentlichte Bericht "Global Climate Highlights 2023" des EU-Klimawandeldienstes Copernicus verdeutlicht, dass dringende Maßnahmen zur Dekarbonisierung erforderlich sind, um die Auswirkungen des Klimawandels einzudämmen.

Wärmstes Jahr seit 1850

Der globale Temperaturdurchschnitt stieg im Jahr 2023 auf besorgniserregende 1,48 Grad über dem Niveau von 1850 bis 1900. Diese dramatische Zunahme wurde im Bericht des Copernicus Climate Change Service (C3S) enthüllt, der eine mögliche Überschreitung der kritischen 1,5-Grad-Schwelle für die kommenden Monate prognostiziert.

Verschärfung im Jahr 2024

Fachleute befürchten, dass 2024 sogar noch wärmer werden könnte. Es wird jedoch betont, dass dies nicht zwangsläufig das Scheitern des Pariser 1,5-Grad-Ziels bedeutet. Der Fokus sollte auf langfristigen Durchschnittswerten liegen, um fundierte Schlussfolgerungen zu ziehen.

Temperaturrekorde

Die globale Durchschnittstemperatur von 14,98 Grad Celsius im Jahr 2023 übertrifft den bisherigen Rekord von 2016 um 0,17 Grad. Besonders beunruhigend ist, dass erstmals jeder Tag des Jahres über dem vorindustriellen Niveau lag, wobei zwei Tage im November sogar mehr als zwei Grad darüber lagen.

El Niño als Treiber des Klimawandels

Die beispiellos hohen Oberflächentemperaturen der Ozeane im Jahr 2023 waren eine entscheidende Ursache für die extremen Lufttemperaturen. Der anhaltende Anstieg der Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre und das wiederkehrende Wetterphänomen El Niño verstärkten diesen Effekt, wodurch globale Meeresoberflächen-Temperaturen von April bis Dezember Rekordwerte erreichten.

Appell zur Dekarbonisierung

C3S-Direktor Carlo Buontempo betont angesichts der beobachteten extremen Klimaereignisse die Dringlichkeit der Dekarbonisierung. Er ruft dazu auf, die Wirtschaftsaktivitäten umgehend zu transformieren, um den Klimawandel einzudämmen.

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Erst trüb und nass, tagsüber etwas Sonne. 13/22°

Nach dem überwiegend bewölkten und vor allem entlang der Alpennordseite regnerischen Vormittag gestaltet sich der Wettercharakter am Nachmittag vergleichsweise freundlicher. Die Bewölkung bricht immer öfter auf, es gibt sonnige Phasen. Allerdings bleibt die Schauerneigung besonders im Bergland sowie im Norden und Osten noch relativ hoch. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Nord. Tageshöchsttemperaturen 17 bis 24 Grad. Heute Nacht: In der Nacht lösen sich letzte Störungsreste auch im Osten bald auf, vielerorts klart es zunächst auf. Allerdings bilden sich bei überwiegend schwachem Wind regional ein paar flache Nebelfelder. Tiefsttemperaturen meist 6 bis 14 Grad.
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