21. Februar 2024 | 09:00 Uhr

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Smog-Alarm

Fahrverbot! Restriktive Maßnahmen in Italien in Kraft

Smog-Alarm in Mailand und Umgebung – Maßnahmen treffen auch Autofahrer 

Die norditalienische Metropole Mailand und angrenzende Provinzen sehen sich in den letzten Tagen mit einer besorgniserregenden Verschlechterung der Luftqualität konfrontiert. 

Smog-Alarm: Fahrverbot in Mailand

Ein Smog-Alarm wurde ausgerufen, insbesondere für die Region der Po-Ebene. Die Auswirkungen dieser Umweltbelastung haben die Behörden dazu veranlasst, drastische Maßnahmen zu ergreifen, die nicht nur den Alltag der Bewohner, sondern auch den der Autofahrer stark beeinflussen.

Verbote zur Luftreinhaltung

Seit Dienstag sind in der Region Mailand und in acht weiteren Provinzen der Lombardei restriktive Maßnahmen in Kraft, um der drückenden Luftqualität entgegenzuwirken. Dazu zählt ein teilweises Diesel-Fahrverbot sowie das Verbot von offenem Feuer und bestimmten Holzöfen. Diese Schritte sollen dazu beitragen, die Feinstaubbelastung einzudämmen und die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.

Luftqualitätsindex auf alarmierendem Niveau

Der Luftqualitätsindex (AQI) erreicht in vielen Städten der betroffenen Region aktuell besorgniserregende Werte, die von "sehr schlecht" (rot) bis "extrem schlecht" (violett) reichen. Insbesondere in Mailand wird die Bevölkerung dazu angehalten, die Heizungsregler auf 19 Grad zu reduzieren, um die Emissionen zu minimieren. Zusätzlich wird empfohlen, sich so wenig wie möglich im Freien aufzuhalten, um die persönliche Gesundheit zu schützen.

Internationales Ranking

Die anhaltende hohe Feinstaubbelastung stellt die dicht besiedelte Po-Ebene bereits seit geraumer Zeit vor erhebliche Herausforderungen. Ein aktuelles Ranking zur Luftqualität platzierte Mailand am vergangenen Sonntag zeitweise auf dem dritten Platz der weltweit am stärksten belasteten Städte. Nur Dhaka in Bangladesch und Chengdu in China wiesen zu diesem Zeitpunkt schlechtere Luftwerte auf.

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Inmitten von "dicker Luft" und Umweltbedenken kämpft Mailand nun um eine rasche Verbesserung der Luftqualität und setzt auf die Zusammenarbeit der Bevölkerung, um die gesundheitlichen Auswirkungen zu minimieren.

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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