11. März 2024 | 12:00 Uhr

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Tief ELFI

Aquaplaning & Überschwemmungen: Dauerregen bis Dienstag!

Aktuelle Wetterlage: Bis Dienstagmittag erwartet Österreichs Osten anhaltenden Dauerregen durch den mächtigen Tiefdruckkomplex ELFI. 

Dauerregen prägt das Wetterbild in der Osthälfte Österreichs. Ein umfangreicher Tiefdruckkomplex namens ELFI beeinflusst maßgeblich das aktuelle Wettergeschehen in weiten Teilen Mitteleuropas. Besonders die Osthälfte Österreichs bleibt nicht verschont und erlebt bis Dienstagmittag anhaltenden und teils kräftigen Dauerregen. Während die Landwirtschaft von diesem Segen profitiert, sind einige Regionen vor potenziellen Auswirkungen des Niederschlags nicht gefeit.

Der mächtige Tiefdruckkomplex ELFI

Derzeit prägt der mächtige Tiefdruckkomplex ELFI das Wetter in weiten Teilen Mitteleuropas. In den kommenden Stunden erfasst ein Teil dieses Wirbels den Süden und Osten Österreichs, und es setzt flächendeckender und kräftiger Regen ein.

Regenmengen erreichen beeindruckende Werte

Der Niederschlag, der bis Dienstagmittag erwartet wird, bewegt sich in beeindruckenden Dimensionen. Zwischen dem Weinviertel und dem Südburgenland sind flächendeckend etwa 40 Liter Niederschlag pro Quadratmeter zu erwarten. In bestimmten Stauregionen, wie beispielsweise rund um den Wienerwald oder im Weinviertel, können sogar größere Regensummen auftreten.

 

Schneefallgrenze und Wetterveränderungen

Die Schneefallgrenze schwankt am Montagnachmittag zwischen 1000 Metern in den Ybbstaler Alpen und 1500 Metern im äußersten Nordosten. Lokal kann sie bis Dienstag sogar unter 800 Meter Höhe absinken. In Regionen wie Mariazell mischen sich zu dem Regen immer häufiger Schneeflocken. Ab Dienstagnachmittag verringert sich die Intensität des Dauerregens, während sich der Schwerpunkt des Niederschlags allmählich an die Alpennordseite und in den Westen verlagert. Im Osten sind dennoch weiterhin Schauer zu erwarten.

Potenzielle Auswirkungen und Vorsichtsmaßnahmen

Mit dem anhaltenden Regen sind einige potenzielle Auswirkungen verbunden, die die Bevölkerung und Verkehrsteilnehmer beachten sollten. Lokal besteht Aquaplaninggefahr auf Straßen, weshalb im Berufsverkehr mehr Zeit eingeplant werden sollte. Bäche und kleinere Fließgewässer könnten über die Ufer treten, und kleinräumige Überschwemmungen von Feldern und Wiesen sind möglich.

Landregen als Segen für Grundwasser und Landwirtschaft

Trotz der möglichen Unannehmlichkeiten für den Verkehr und lokale Überschwemmungen profitiert die Natur von diesem Landregen. Nach einem trockenen Februar und einer äußerst trockenen ersten Märzdekade in den östlichen Bundesländern kommt der Niederschlag zu Beginn der Vegetationsperiode gerade rechtzeitig. Die Grundwasserstände und die Landwirtschaft dürfen sich über diesen dringend benötigten Segen freuen.

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Tagsüber zunehmend sonnig 3/9°

Anfangs hält sich in den meisten Regionen, besonders aber in der Osthälfte, noch dichte, tiefe Bewölkung. Nach Westen hin scheint hingegen schon vermehrt die Sonne. Vor allem am Nachmittag lockert es aber dann von Norden her gebietsweise auch im Norden und Osten auf mit etwas Sonnenschein. Am längsten und hartnäckigsten hält sich die Bewölkung im Süden, hier kann es auch immer wieder noch ein wenig regnen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1100 und 1500m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Ost. Tageshöchsttemperaturen 6 bis 12 Grad. Heute Nacht: Während der Abendstunden lockert die Bewölkung weiter auf, in vielen Regionen geht es somit gering bis mäßig bewölkt durch die Nacht. Hartnäckig halten sich die tiefen, hochnebelartigen Wolken im Süden und Südosten. Zum Morgen hin steigt auch im Donauraum, im Waldviertel sowie allgemein über den Niederungen im Norden und Osten die Nebelneigung an. Der Wind weht in Oberösterreich und im Bergland teilweise noch mäßig aus Nordost bis Ost, sonst ist der Wind nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 4 und plus 3 Grad.
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