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Wetter-Lexikon: Sublimtion

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Sublimtion

nennt man in der Physik das Überspringen des flüssigen Aggregatszustands eines Stoffs. Dabei geht dieser direkt vom gasförmigen in den festen oder vom festen in den gasförmigen Zustand über. Beim Wetter geschieht dies alltäglich im hohen Wolkenniveau: Vorhandenes Wasserdampfgas sublimiert bei Temperaturen unter minus 35 Grad direkt zu winzigen Eisnadeln, ohne zuvor erst noch zu unterkühlten Wassertröpfchen zu kondensieren, was bei Temperaturen von minus 10 bis minus 35 Grad noch parallel zur Sublimation stattzufinden pflegt. - Umgekehrt schrumpfen alternde Schnee- oder Eisdecken in trockener Luft ebenfalls durch Sublimation. In diesem Fall geben Schnee oder Eis ihr Wasserdampfgas direkt in die Atmosphäre ab, ohne zuvor erst abschmelzen zu müssen. Da bei der Sublimation ähnlich wie bei der Verdunstung von Flüssigkeiten Wärmeenergie ''verbraucht'' wird, mit anderen Worten also quasi Kälte frei wird, kann es in sehr trockener Luft vorkommen, daß Schnee selbst bei 5 bis 10 Plusgraden nicht schmilzt, weil die frei werdende Sublimationskälte eine schützende Kaltlufthaut über den sublimierenden Schneedecken produziert. Erst wenn Wind ins Spiel kommt und diese Kaltlufthaut verweht, setzt Schneeschmelze ein und der Prozeß der Sublimation wird von derVerdunstung abgelöst.
Subtropen Synoptik
 
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