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(Daten von 14:00 Uhr)
11. April 2014 10:40

Ostern wird kälter als Weihnachten

Ostern wird kälter als Weihnachten
© REUTERS

Verrückt: Eiersuche bei 12 Grad, Last Christmas bei 19 Grad.

Schön langsam zeichnet sich das Osterwetter ab: Schnee wird es zwar keinen geben, das wäre für Ende April auch wirklich ungewöhnlich, so richtig warm wird uns bei der Osternest-Suche aber nicht. Wie es aussieht wird Ostern tatsächlich kälter als Weihnachten!

Last Christmas bei 19 Grad:
Geschenke auspacken im T-Shirt, Hugo statt Glühwein und Oh Palmenbaum unter der geschmückten Tanne: In Salzburg wurde am zweiten Weichnachtsfeiertag, dem 25. Dezember 2013 eine Temperatur von 19 Grad gemessen! Der Winter fiel aus, Schnee gab es keinen, die Sonne strahlte vom Himmel. Ein Föhnsturm sorgte für Frühlingstemperaturen an Weihnachten. In Graz wurde bei immerhin 13 Grad, in Wien bei 11 Grad Bescherung gefeiert.

So wird das Wetter zu Ostern:
Noch eine Woche bis das Osterwochenende beginnt. Genau in 7 Tagen ist Karfreitag und schön langsam verdichten sich die Prognosen fürs Osterswetter:

  • Karfreitag, 18. April: Sonne und Regen wechseln einander ab, dazu gibt es 16 Grad in Wien und Graz und nur 12 Grad in Salzburg.
  • Ostersamstag, 19. April: Sonne und Regen bei nur 12 bis 17 Grad - damit ist es um bis zu 7 Grad kälter als zu Weihnachten!
  • Ostersonntag, 20. April: Meist scheint die Sonne, im Westen sind sind die Wolken dichter bei 14 bis 21 Grad.
  • Ostermontag, 21. April: Meist scheint die Sonne bei 13 bis 21 Grad. Am kältesten wird es in den westlichen Landesteilen.



 

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Ein lokaler, abwärts gerichteter Luftstrom unter einer Gewitterwolke, der in 300 ft über dem Boden eine Geschwindigkeit von 3,6 m/s überschreitet (Definition nach T. FUJITA und F. CARACENA). Extrem gefährlich für Flugzeuge im Landeanflug (und auch nach dem Start) wegen plötzlicher Änderungen der Gegenwind- Rückenwind- und Seitenwindkomponenten (Headwind-, Tailwind- und Crosswindkomponenten). Tritt i.d.R. bei Gewittern auf und ist ein starker Abwind, der eine gefährliche Böe am Erdboden bzw. in Bodennähe verursacht, die sich konzentrisch nach allen Seiten ausbreitet und das vorhandene Windfeld umkehren kann. Daher sind Böen eine der häufigsten Ursachen von Flugzeugabstürzen im Landeanflug bzw. auch in der Abflugphase. Gewitter mit so starken Abwinden treten in Teilen der USA und in Australien häufig auf, sind aber in Europa sehr selten. Die Gefährlichkeit besteht besonders darin, daß die Abwindzone meist nur 1-2km Durchmesser hat und plötzlich, innerhalb von 1-2 Minuten, entsteht. Nähert sich ein Flugzeug im unmittelbaren Landeanflug einer solchen Abwindzone, von der sich Böen konzentrisch nach allen Seiten ausbreiten, nimmt zunächst der Gegenwind zu, das Flugzeug steigt über den Gleitpfad. Durchfliegt das Flugzeug aber das Zentrum des Abwindschlauches, nimmt der Rückenwind plötzlich zu, das Flugzeug unterschreitet die Mindestgeschwindigkeit und stürzt ab, da 50-100m über dem Boden für Gegenmaßnahmen nicht mehr genügend Zeit bleibt. Rund um amerikanische Flugplätze wurden daher zahlreiche Windmesser aufgestellt, deren Daten ein Computer verarbeitet und bei plötzlicher Änderung des Windes entsprechende Warnsignale abgibt. Die Geschwindigkeitsänderungen können dabei enorm sein: 240km/h Maximum, zwei Minuten später 150 km/h aus entgegengesetzter Richtung; wenige Kilomer weiter werden zur selben Zeit nur 10 km/h gemessen! Ursache: Feuchte warme Luft steigt in der Gewitterzelle auf und wird rasch abgekühlt, so daß sich Eiskristalle bilden. Ein Gemisch aus Eis, Wasser und kalter Luft sinkt dann mit großer Geschwindigkeit zu Boden.
 

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