09. Februar 2014 | 12:40 Uhr

Winter Wetter Schnee Nebel Kälte © Saalbach Hinterglemm

Turbulenter Winter

Schnee-Alarm im Süden - Frühling im Osten

Jetzt gibt es in ganz Österreich Niederschläge. Ab Mittwoch sollte es trocken bleiben.

Heute kehrt der Winter wieder zurück. Laut Wetter-Experten der ZAMG wird ganz Österreich wolkenbedeckt sein. „Es wird viel regnen und die Schneefall-Grenze sinkt wieder auf 600 Meter“, so Meteorologe Martin Suklitsch.

Loiblpass wieder offen
Die seit einer Woche gesperrte Loiblpass-Bundesstraße wurde am Sonntag wieder geöffnet, die Straße ist auch auf slowenischer Seite wieder befahrbar. Gleichzeitig wurde aber für den Katschberg, die Turracher Höhe, die Flattnitz und zahlreiche andere Bergstraßen, vor allem in Oberkärnten, Kettenpflicht verhängt.

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Unangenehm könnte es wieder im Süden Österreichs werden. Gerade die bereits vom Schnee geplagten Ortschaften werden am meisten Niederschläge abbekommen. Gestern und heute kommen bis zu 50 Zentimeter dazu. Inklusive morgen, Montag, werden es insgesamt wieder 75 Zentimeter frischer Schnee sein (im Hochgebirge).

Am Vormittag schneite es etwa in Kötschach-Mauthen im oberen Gailtal noch stark, zu Mittag ging der Niederschlag in Regen über. Starken Schneefall gab es im Bereich der Hohen Tauern und in den nördlichen Landesteilen. In Unterkärnten regnete es, Schneefall gab es erst über 1.000 Meter Seehöhe. Die Einsatzkräfte waren in Bereitschaft, größere Probleme durch den Schneefall blieben aber vorerst aus.

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Aktuelle Unwetter-Warnung - mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zur interaktiven Version der Karte.

Schuld sind gleich zwei Schlechtwetter-Fronten, die über das Land ziehen. Doch die Experten beruhigen: So dramatisch wie noch vor wenigen Tagen wird die Situation nicht.

Auf den übrigen Bergen werden heute lediglich bis zu 15 Zentimeter Neuschnee erwartet.

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Neuschnee-Vorhersage - mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zur interaktiven Version der Karte.

Kommende Woche wird mild
Am Montag stauen sich in den südlichen Staulagen von der Silvretta bis nach Oberkärnten die Wolken und im Tagesverlauf setzt hier leichter Regen, oberhalb von rund 700 Metern Schneefall ein. Überall sonst bleibt es weitgehend trocken und auch die Sonne zeigt sich länger, hier ziehen erst im Tagesverlauf von Südwesten her Wolkenfelder auf. Frühwerte minus sechs bis plus vier Grad, Höchsttemperaturen zwei bis zwölf Grad.

Am Dienstag regnet es zeitweise, mit Schwerpunkt zunächst an der Alpennordseite. Die Schneefallgrenze liegt dabei zwischen 600 und 1.000 Metern. Im Tagesverlauf lassen die Niederschläge jedoch nach und von Vorarlberg bis ins Waldviertel lockern auch die Wolken etwas auf. Trüb und regnerisch bleibt es hingegen im Osten und Süden. Frühtemperaturen minus ein bis plus fünf Grad, Tageshöchsttemperaturen zwei bis acht Grad.



 

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Schnee und teils gefr. Regen, -10/+1°

Wolken einer Warmfront breiten sich nach und nach von Westen entlang der Alpennordseite auf den Norden und Osten Österreichs aus. Von Vorarlberg bis Oberösterreich regnet und schneit es bereits häufig. Auf den noch kalten Verkehrswegen besteht erhöhte Glatteisgefahr. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag zunächst in Form von Schnee langsam in Richtung östliches Flachland aus. Mit einer steigenden Schneefallgrenze von Westen steigt schließlich auch hier die Glatteisgefahr. Südlich des Alpenhauptkammes geht es hingegen weitgehend trocken mit dem Wetter bis zum Abend weiter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West bei Nachmittagstemperaturen zwischen minus 5 und plus 4 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen. Heute Nacht: Eine Warmfront zieht in der Nacht auf Dienstag mit dichten Wolken und Niederschlag in Richtung Osten über Österreich. Von Westen geht der Niederschlag in tiefen Lagen allmählich in gefrierenden Regen über. Auf den kalten Fahrbahnen steigt die Glatteisgefahr deutlich. Bis zum Morgen lässt schließlich von Vorarlberg bis Oberösterreich der Niederschlag nach, die Wolken bleiben zunächst aber noch oft dicht. Aufgelockert bewölkt und trocken geht es hingegen südlich des Alpenhauptkammes durch die Nacht. Der Wind weht nur schwach. Die Temperaturen steigen bis zum Morgen auf minus 6 bis plus 5 Grad, am wärmsten ist es in höheren Lagen.
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