02. Jänner 2014 | 21:30 Uhr

Bergisel Skispringen © TZ Österreich / Kernmayer

100 km/h Föhnsturm

Wird Bergisel-Springen abgesagt?


Bischofshofen könnte für Innsbruck "einspringen".

Zum erst zweiten Mal in der 62-jährigen Geschichte der Vierschanzen-Tournee könnte Innsbruck heuer als Austragungsort ausfallen. Für Samstag wird ein starker Föhnsturm erwartet. Die Springer wären einem zu großen Risiko ausgesetzt.

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Wind mit 28 Metern pro Sekunde erwartet
Derzeit ist es zwar noch ruhig am Bergisel. Doch in der Nacht auf Samstag kommt der Sturm. Der Wind wird stark anziehen und mit bis zu 100 km/h über die Schanze fegen. Das sind immerhin 28 Meter pro Sekunde! Bis zu 20 Meter wären vertretbar, meint dazu Alfons Schranz, Chef des Organisationskomitees in Innsbruck.

Das Training und die Qualifikation am Freitag sollen jedenfalls am Bergisel stattfinden. "Für den Fall, dass uns das Wetter dazu zwingt, werden wir in einer Mannschaftsführersitzung mögliche Alternativen besprechen", sagt FIS-Renndirektor Walter Hofer.

Bischofshofen als Alternative?
Falls am Samstag in Innsbruck nicht gesprungen werden kann, könnte Bischofshofen erneut, wie schon 2008, einspringen. Dort würde dann einfach zweimal gesprungen. "Wir vom Organisationskomitee wären bereit für ein Springen am Sonntag. Es hängen aber viele organisatorische Fragen davon ab, etwa die Fernsehzeiten oder ob wir für den ganzen Tour-Tross genügend Hotelbetten haben", sagt Hofer.

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Bewölkt, einzelne Schneeschauer -4°/+2°

Von nur wenigen Sonnenfenstern abgesehen dominieren am Sonntag verbreitet dichte Wolken. Diese sorgen zunächst vor allem im Westen und Norden, später schließlich auch in Teilen Niederösterreichs, in Wien und im Burgenland für einsetzenden Schneefall. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt aber weiter am nördlichen Alpenrand. Am Alpenostrand können sich mitunter auch ein paar Regentropfen in den Niederschlag mischen. Vereinzelt kann Straßenglätte nicht ausgeschlossen werden. Weitgehend trocken bleibt es von Osttirol ostwärts. Der Wind aus West bis Nord weht schwach bis mäßig, im Bergland auch lebhaft. Mit minus 4 bis plus 5 Grad sind die Tageshöchsttemperaturen erreicht. Heute Nacht: Mit vielen dichten Wolken geht es in die Nacht auf Sonntag. Diese Wolken bringen zunächst nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten noch Schneefall. Im Laufe der Nacht verlagert sich der Schneefall jedoch immer mehr an den Alpennordrand. Außerdem lockert stellenweise die Bewölkung auf. Der Wind kommt schwach bis mäßig, in der Tauernregion auch lebhaft bis stark auf Nordwest. Bis zum Morgen sinken die Temperaturen auf minus 13 bis minus 2 Grad. Inneralpin kann es in windgeschützten Becken aber auch noch stärker auskühlen.
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