27. Oktober 2013 | 15:04 Uhr

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Es wird ungemütlich

Mini-Sommer vorbei: Kaltfront im Anmarsch


Puchberg am Schneeberg war heute nochmals wärmster Ort. Jetzt kommt aber Kälte.

Mit 24,3 Grad am Sonntag und 24,0 Grad am Samstag war Puchberg am Schneeberg im südlichsten Niederösterreich an diesem spätsommerlichen Wochenende der "heißeste" Ort Österreichs. Wie die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik berechnete, übertraf Puchberg als einziger Messpunkt des Landes die 24-Grad-Marke. Knapp dran und somit auf Platz zwei: Mattighofen (Bezirk Braunau) mit 23,8 Grad.

Die Höchsttemperaturen des Wochenendes wurden durchwegs im Osten und Süden Österreichs registriert, während der Westen an keinem der beiden Tage einen Top-10-Platz erreichte. Die weitere Rangliste: Salzburg-Freisaal und Deutschlandsberg (ST) mit 23,6 Grad, Köflach (ST) und Gutenstein (NÖ) mit 23,5 Grad, Ostermiething (OÖ) mit 23,4 und Wien-Mariabrunn mit 23,2 Grad.

Jetzt Temperatursturz
Mit dem für diese Jahreszeit zwar sehr angenehmen, allerdings auch viel zu warmen Wetter ist es - leider - am Dienstag vorbei. Dann nämlich wird laut Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) eine Kaltfront über Österreich hinwegziehen, die Wolken und Regen im Schlepptau hat. Die Temperaturen sinken zwar deutlich, aber nicht dramatisch.

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So wird der Montag
Zunächst hält sich am Montag noch verbreitet Restbewölkung der nächtlichen Störungszone. Tagsüber setzt sich aber überall der Sonnenschein durch. Lediglich in Osttirol und Oberkärnten bleibt es länger bewölkt, hier kann es auch leicht regnen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West, im östlichen Flachland und an der föhnigen Alpennordseite kann der Südwind aber auch lebhaft auffrischen. Frühtemperaturen sechs bis 14 Grad; Tageshöchstwerte 17 bis 24 Grad.

Kaltfront am Dienstag

Am Dienstag greift von Nordwesten her eine Kaltfront auf Österreich über. Im Westen beginnt der Tag bereits trüb und es regnet immer wieder. Im äußersten Osten und Südosten ist es zunächst noch zeitweise sonnig. Im Tagesverlauf breiten sich jedoch dichte Wolken, Regen und Regenschauer auf das ganze Land aus, lediglich im Südosten könnte es bis zum Abend noch trocken bleiben. Die Schneefallgrenze sinkt bis zum Abend an der Alpennordseite auf rund 1.600 Meter Seehöhe ab. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südwest bis Nord. Frühtemperaturen fünf bis 13 Grad; Tageshöchstwerte 13 bis 20 Grad.

Regen am Mittwoch

Meist zeigt sich am Mittwoch der Himmel wolkenverhangen, und häufig regnet es auch. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt im Südwesten und Westen. In Vorarlberg und Nordtirol sinkt die Schneefallgrenze auf 1.200 Meter, an der Alpensüdseite bis etwa 2.000 Meter. Spärliche Wolkenlücken sind am ehesten ab Mittag im Flachland des Nordens und Ostens möglich. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Nord. Frühtemperaturen fünf bis elf Grad; Tageshöchstwerte sechs bis 14 Grad.

Dichte Wolken am Donnerstag
Am Donnerstag gibt es in der Osthälfte Österreichs einige Auflockerungen und somit auch sonnige Phasen, bevor sich die Bewölkung wieder verdichtet. Nach Westen hin überwiegt ganztägig dichtere Bewölkung, vor allem in Vorarlberg und Tirol kann es stellenweise ein wenig regnen. Entlang der Donau in Oberösterreich und im Mostviertel bläst zeitweise mäßiger Ostwind, sonst ist es vielfach nur schwach windig. Frühtemperaturen drei bis neun Grad; Tageshöchstwerte neun bis 15 Grad.

Freitag wird wechselhaft
Eine schwach wetterwirksame Störungszone zieht am Freitag über Österreich hinweg und bringt gebietsweise etwas Regen sowie einzelne Regenschauer. Im Süden bleibt es eher trüb und nass, während die Wolkendecke nördlich der Alpen aufreißen kann. Im Flachland werden Nebel- und Hochnebelfelder allmählich von mittelhoher Bewölkung abgelöst, es regnet kaum und gelegentlich schimmert die Sonne hervor. Vor allem im Donauraum bläst vorübergehend auffrischender Westwind. Frühtemperaturen vier bis elf; Tageshöchstwerte neun bis 15 Grad.
 

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Im W und N teils sonnig, sonst trüb, 0/7°

Im Norden, Osten und Süden liegen über den Niederungen oft ganztägig Nebel- und Hochnebelfelder. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben dort oft auch am Nachmittag nur gering. Im Bergland überwiegt hingegen anfangs sehr sonniges Wetter. Von Westen ziehen bereits am Vormittag kompakte Wolken einer Störungszone auf, die sich im Tagesverlauf nach und nach alpennordseitig ostwärts ausbreiten. Der Wind kommt aus Südost bis Südwest und weht am Alpennordrand sowie im Flachland des Ostens teilweise mäßig. Tageshöchsttemperaturen 3 bis 11 Grad, am wärmsten mit Föhneinfluss zwischen dem Bodensee und dem Mostviertel. Heute Nacht: Überwiegend trüb durch Hochnebel verläuft die Nacht im Osten. In den westlichen Landesteilen sind dichte Wolken und zeitweiliger Regen zu erwarten. Schnee fällt erst oberhalb von rund 1200m bis 1700m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Bergland zum Teil lebhaft aus Südost bis Süd. Tiefsttemperaturen der kommenden Nacht minus 4 bis plus 4 Grad.
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