26. Februar 2024 | 10:00 Uhr

Schneeberg_Header.png © gettyimages (Symbolbild)

Schneeberg

Mann (50) von Lawine erwischt und schwer verletzt

Schneeberg und Hochkar: Alpinist von Lawine erfasst, dramatischer Rettungseinsatz

 

In einem dramatischen Vorfall am vergangenen Wochenende wurde ein erfahrener Alpinist auf dem Schneeberg in Niederösterreich von einer Lawine erfasst. 

Lawinenunglück in Niederösterreich

Gleichzeitig mussten die Einsatzkräfte auch am Hochkar ausrücken, um einem beobachteten Lawinenabgang beizuwohnen. Die Gefahren des Wintersports sind angesichts solcher Ereignisse wieder in den Fokus gerückt.

Einsatz am Schneeberg

Ein 50-jähriger Mann aus dem Bezirk Wiener Neustadt begab sich am Samstag in den Mittagsstunden auf die anspruchsvolle Herausforderung der Lahningries am Schneeberg. Die etwa 40 Grad steile Passage stellte eine enorme Herausforderung dar. Dabei löste der Alpinist vermutlich eine trockene Schneebrettlawine aus, die ihn auf eine Höhe von etwa 300 Metern mit sich riss.

Entgegen der befürchteten Verschüttung konnte der Mann glücklicherweise schnell von den Einsatzkräften erreicht werden. Dennoch erlitt er schwere Verletzungen, die einen Notarzteinsatz erforderlich machten. Ein Rettungshubschrauber flog den Verunglückten ins Landesklinikum Wiener Neustadt.

Einsatz am Hochkar

Auch am Hochkar wurden die Bergrettung Göstling zu einem Lawinenabgang gerufen, bei dem eine Person verschüttet wurde. Glücklicherweise konnte der Begleiter des Verschütteten schnell handeln und ihn rechtzeitig ausgraben. Der Verunglückte blieb dabei unverletzt.

Der Vorfall am Hochkar zeigte deutlich die Gefahren des Variantenfahrens im winterlichen Gelände. Der Variantenfahrer löste das Schneebrett aus, wurde den gesamten Hang hinuntergerissen und schließlich im Auslaufbereich des Lawinenkegels verschüttet, wie Augenzeugen berichteten.

Diese tragischen Ereignisse am Schneeberg und Hochkar verdeutlichen die unvorhersehbaren Gefahren, denen Alpinisten und Wintersportler ausgesetzt sind. Die Bedeutung von Sicherheitsvorkehrungen und die Sensibilisierung für die Risiken des Bergsports rücken einmal mehr in den Vordergrund.

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