27. Februar 2024 | 09:00 Uhr

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Föhn und Schnee

Italientiefs: Kommt im März das große Winter-Comeback?

Aktuelles Wettergeschehen: Italienische Tiefdruckgebiete sorgen erneut für Regen und Schnee. Lesen Sie, wie sich das Wetter in den kommenden Tagen entwickeln wird.

 

Wetterkapriolen im Anmarsch

Ein abrupter Wintereinbruch hat die Regionen von Montafon bis zu den Karawanken fest im Griff. Doch trotz dieser kurzzeitigen Rückkehr des Winters bleibt der Februar auf Rekordkurs als der bisher wärmste Monat in der Geschichte der Wetteraufzeichnungen. Selbst die kommende Woche verspricht milde Temperaturen, während Italientiefs die Wetterkarte beherrschen.

Der Einfluss der Italientiefs

Der Alpenraum steht zu Beginn der Woche im Einfluss umfangreicher Italientiefs. Diese bringen feuchte Luft aus dem Süden, die sich über den Bergen entlädt. Vom Montafon bis zu den Karawanken ist mit zeitweisem Regen und Schnee zu rechnen.

Keine Spur von Frost und Kälte

Nördlich der Alpen und von der Steiermark bis ins Weinviertel eröffnen föhnige Südwinde Wolkenlücken. Dabei können die Temperaturen bis zu 15 Grad erreichen, was für Ende Februar ungewöhnlich mild ist. Die Nächte verlaufen weitgehend frostfrei.

Wetterberuhigung zur Wochenmitte

Mitte der Woche setzt sich ein Zwischenhoch durch, das die Italientiefs zurückdrängt. Damit erleben weite Teile Österreichs einen trockenen Ausklang des Februars, während sich der Föhn langsam abschwächt.

Ausblick auf das erste Märzwochenende

Die Oberhand könnten Tiefdruckgebiete am ersten Märzwochenende wieder gewinnen. Aktuellen Prognosen zufolge regnet es zunächst im Süden und Osten. Anschließend könnte in den Süd- und Zentralalpen kräftiger Südstau einsetzen.

Frühlingshafte Perspektiven

Die erste Märzwoche verläuft voraussichtlich weiterhin unter dem Einfluss von Italientiefs. Alpensüdseitig ist erneut mit Regen und Schnee zu rechnen, während nördlich der Alpen Schneefall bis in tiefe Lagen nicht ausgeschlossen ist.

Unsicherheiten und Ausblick

Trotz dieser Wetterlage hält ein Hoch über Mitteleuropa möglicherweise dagegen. Die genauen Details bleiben vorerst unklar, aber es deutet sich eine anhaltende meteorologische Dynamik an, die den Frühling möglicherweise mit einem Mix aus Sonne, Regen und Schnee begrüßen lässt. 

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