27. Februar 2024 | 09:00 Uhr

Februarwärme_Header.png © gettyimages (Symbolfoto)

Rekordbrecher

Februarwärme: Historischer Anstieg um mehr als 5 Grad

Der Februar 2024 setzt neue Maßstäbe in der österreichischen Klimahistorie – mit Temperaturen, die sämtliche Rekorde sprengen.

 

Anstieg um mehr als 5 Grad übertrifft alle Erwartungen

In einem klimatologisch beispiellosen Monat schreibt der Februar 2024 Geschichte in den Annalen Österreichs. Die Temperaturen haben sämtliche bisherigen Rekorde pulverisiert und markieren einen Anstieg um mehr als 5 Grad im Vergleich zum aktuellen Klimamittel von 1991 bis 2020.

Ein Blick auf die Zahlen

Bis zum 25. Februar verzeichnete das Thermometer einen historischen Anstieg um 5,8 Grad, und Prognosen deuten darauf hin, dass dieser Wert bis Monatsende noch leicht ansteigen wird. Eine derartige Abweichung von über fünfeinhalb Grad ist ein bisher nie dagewesenes Phänomen in der jüngeren Klimageschichte des Landes.

Ungewöhnliche Fakten und Statistiken

Neben dem Temperaturanstieg gibt es weitere faszinierende Aspekte dieses außergewöhnlichen Februars. Wien und Bregenz verzeichneten beispielsweise keinen einzigen Tag mit Temperaturen unter 0 Grad, selbst nachts nicht – eine bisher einmalige Begebenheit. Im Durchschnitt ist dieser Februar wärmer als die meisten Märzmonate der vergangenen Jahre und sogar minimal wärmer als der April 2021.

Regionale Rekorde und Bergwärme

Insbesondere im Südosten des Landes wurden am 5. Februar zahlreiche alte Rekorde der Tageshöchsttemperatur gebrochen. Doch nicht nur in den Städten, sondern auch auf den Bergen herrschte Rekordwärme.

Der Februar 2024 wird als Monat der Superlative in die Geschichte eingehen, und die anhaltende Wärmeperiode wirft weiterhin Fragen nach den Auswirkungen des Klimawandels auf. Ein Blick auf die Daten zeigt, dass sich die Natur in Österreich in nie dagewesene Richtungen entwickelt, und es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen diese außergewöhnliche Entwicklung für die Zukunft bereithält.

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Im W mehr Wolken und etwas Regen, im O mehr Sonne. 5/17°

Eine nur langsam ziehende Störungszone bringt im Westen und Südwesten dichte Wolken sowie nachmittags auch etwas Regen. In Vorarlberg sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend auf rund 500 bis 800m Seehöhe ab, sonst liegt sie meist noch zwischen 1200 und 1500m Seehöhe. Überall sonst überwiegt noch der Sonnenschein, auch wenn einige hohe Wolkenfelder durchziehen und am Nachmittag Quellwolken entstehen. Der Wind bläst in Föhnstrichen entlang des Alpenhauptkammes sowie auch im Osten lebhaft bis kräftig aus Süd, sonst meist nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Südwesten 8 bis 13 Grad, sonst 14 bis knapp 20 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten.
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