13. Jänner 2011 | 07:13 Uhr

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Hochwasser-Alarm

Ab heute 30 Stunden Dauerregen

Warmes Wetter in den nächsten Tagen sorgt für Hochwasser-Gefahr.

Dünne Jacke statt Wintermantel, Sonnenbrille statt Pelzmütze: Am Mittwoch gab es in Wien bei 10 Grad einen Vorgeschmack auf das, was kommt: Denn ab heute darf sich Österreich auf einen Frühlingseinbruch freuen (oder ärgern, weil der Schnee schmilzt) - und das mitten im Jänner!

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Dauerregen
Aber: Vor dem warmen Wetter kommt Dauerregen. "Bis Freitagmittag regnet es 30 Stunden durch. Wir erwarten bis zu 70 Millimeter Regen", sagt Klimatologe Gerhard Hohenwarter von der Zentralanstalt für Meteorologie in Wien. Die Hochwassergefahr sei wegen der geringen Schneemengen im Tal nicht so groß wie in Deutschland. "Es kann aber zu Überschwemmungen von kleineren Flüssen kommen, etwa in Salzburg oder im Mostviertel."

Wochenende super
Fest steht: Spätestens am Freitag steigen die Temperaturen im ganzen Land. "Tief Dieter schaufelt warme Luft aus dem Atlantik zu uns. Es wird fünf Tage lang zehn Grad und mehr haben. Das ist nach diesem kalten Dezember schon etwas Besonderes", sagt Hohenwarter.

Am Wochenende werden bis zu 14 Grad und viel Sonne erwartet. Dafür zittern die Skigebiete: Schwimmen die Pisten davon?

Spätestens am Dienstag ist aber das Hoch vorbei: Carsten Brandt vom Wetterdienst donnerwetter. de: "Da wird es wieder kühler. Weil die Westwinde heuer so schwach wie nie sind, erwarte ich Ende Jänner eine Kaltfront mit nachts minus zehn Grad."

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Im S und O unbeständig, sonst sonniger 2/12°

Störungseinfluss sorgt am Sonntag zunächst für zahlreiche dichte Wolken. Die Sonne zeigt sich nur zwischendurch. Bei einer Schneefallgrenze zwischen 900 und 1300m Seehöhe muss außerdem vor allem südlich des Alpenhauptkammes, aber auch in Wien und Niederösterreich sowie am Alpenostrand und in der Steiermark mit Regenschauern gerechnet werden. Im Laufe des Nachmittags nimmt die Schauerneigung generell ab und die Wolken werden weniger. Der Wind weht schwach bis mäßig, in Ober- und Niederösterreich auch lebhaft aus Ost bis Süd. Minus 2 bis plus 8 Grad in der Früh, tagsüber 6 bis 14 Grad, mit den tiefsten Werten in Osttirol.
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