15. Juli 2023 | 11:15 Uhr

Akropolis Hitze © APA/AFP/ARIS MESSINIS

Rekord-Temperaturen

Hitze brennt mit über 40 Grad: Alarmstufe Rot in Südeuropa

Eine Hitzewelle lässt die Thermometer in mehreren Regionen Europas weiterhin auf teils bis über 40 Grad steigen.

In Italien hat das Gesundheitsministerium in Rom für mehrere Städte eine Hitzewarnung der Alarmstufe Rot erlassen: Darunter sind neben der Hauptstadt auch Bologna und Florenz. Im Land könnten am Wochenende mehrere Hitzerekorde gebrochen werden. In Griechenland wird am Samstag erneut das antike Wahrzeichen Akropolis in Athen geschlossen.

In Europa leiden auch Österreich, Deutschland, Spanien, der Osten Frankreichs, und Polen unter einer Hitzewelle. Für Italien ist auch für die darauffolgenden Tage keine Abkühlung in Sicht: Am Dienstag könnte es in Rom sogar 42 oder 43 Grad heiß werden. Damit könnte der bisherige Hitzerekord von 40,5 Grad aus dem August 2007 für die italienische Hauptstadt fallen. Auf der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien könnte in diesen Tagen sogar die höchste jemals in Europa gemessene Temperatur von 48,8 Grad überschritten werden.

Amateurkicker sterben an Hitzefolgen

In der Region Neapel starben der Zeitung "Il Messaggero" zufolge zwei Amateurfußballer im Alter von 48 und 51 Jahren infolge von vermutlich von der Hitze ausgelösten Beschwerden. Auch Norditalien bleiben die Extremtemperaturen nicht erspart: Für Mailand werden am Dienstag 38 Grad erwartet. Durch den fortschreitenden Klimawandel träten solche Situation im Vergleich auch zur Vergangenheit sehr viel häufiger auf und seien zudem intensiver, sagte Meteorologe Claudio Cassardi gegenüber "Il Messaggero".

Akropolis erneut geschlossen

In Griechenland schließen die Behörden den zweiten Tag in Folge für die heißesten Stunden des Tages die Akropolis in Athen. Wie das Kulturministerium mitteilte, bleibt das Wahrzeichen von 11.30 bis 17.30 Uhr geschlossen.

Rekordwert in Theben: 44,2 Grad

In Athen wurden am Samstag abermals Temperaturen von 40 bis 41 Grad erwartet. Auf der Akropolis sei aber "die vom Körper gefühlte Temperatur (...) erheblich höher", erklärte das Ministerium. Schon am Vortag hatte es Schließzeiten für die Touristenattraktion gegeben. Auch mehrere Parks und Grünflächen in Athen werden am Samstag geschlossen. Am Freitag wurde in Griechenland der bisher heißeste Wert des Jahres gemessen. In Theben war es 44,2 Grad heiß.

Weltweit war der Juni laut dem europäischen Copernicus-Dienst bereits der wärmste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) erklärte die erste Juliwoche auf Grundlage von vorläufigen Daten ebenfalls zur bisher heißesten. Das Wetterphänomen El Niño verschlimmert die Situation zusätzlich.

Bereits seit Wochen leidet der Süden der USA unter hohen Temperaturen. Auch in Nordafrika sowie in einigen Regionen Chinas und dem Osten Japans herrscht große Hitze.

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Nebel, sonst sehr sonnig, 5/16°

In den meisten Landesteilen scheint bis zum Abend die Sonne häufig, vor allem in der Osthälfte oft auch ungestört. Letzte Wolkenreste lichten sich hier bis über Mittag. Weiter im Westen gibt es hingegen anfangs noch Störungsreste der Nacht. Diese werden jedoch bis über Mittag immer weniger. Besonders hartnäckig sind diese aber im Südwesten Österreichs. Bis zum Abend werden aber auch in Osttirol und Oberkärnten die Wolken immer weniger. Der Wind kommt aus Nordost bis Süd und weht vor allem in den Föhntälern im Westen sowie im westlichen Donautal teilweise mäßig, mitunter lebhaft. Die Nachmittagstemperaturen umspannen 13 bis 20 Grad. Heute Nacht: Unter Zwischenhocheinfluss verläuft die Nacht auf Montag vielerorts sternenklar oder maximal gering bewölkt. Erst während der Morgenstunden steigt in inneralpinen Becken und Tälern, aber auch in den Niederungen abseits der Alpengipfeln die Neigung zu teilweise zähem Nebel oder Hochnebel. Der Wind kommt aus Nordwest bis Ost und weht meist nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht zwischen 0 und 8 Grad.
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