26. Februar 2018 | 19:19 Uhr

Kälte © Getty Images

-25,2 Grad

Sibirien-Peitsche bricht Kälterekord

Neue Rekorde: Noch nie war es im Februar so kalt. 

Bereits der Beginn der Kältewelle hat laut der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) für neue Rekorde gesorgt: In St. Michael im Lungau in Salzburg wurden am Montag in der Früh minus 25,2 Grad gemessen. Das ist seit Beginn der Messreihe im Jahr 1968 der tiefste jemals im Februar verzeichnete Wert. Der alte Rekord lag hier bei minus 24,6 Grad am 3.2.1991.
 
Auch in Flattnitz in Kärnten wurde am Montag mit minus 25,4 Grad ein neuer Februar-Kälterekord verzeichnet. Der bisherige Rekord stammte hier vom 27.2.1986 mit minus 23,0 Grad (die Messstation besteht seit 1970, Anm.)
 
Stellenweise wurden noch nie so spät im Jahr ganztägig so tiefe Temperaturen wie am Montag gemessen. Zum Beispiel lag die Höchsttemperatur am Montag in Reutte in Tirol bei minus 11,6 Grad. Die bisher tiefste Höchsttemperatur zu dieser Jahreszeit (Auswertung für Ende Februar bis März) war hier minus 11,0 Grad am 6.3.1971. Ähnliches gilt für Seefeld in Tirol: Hier kam die Temperatur am Montag nicht über minus 12,3 Grad hinaus. Der bisher tiefste Höchstwert so spät im Jahr war minus 12,2 Grad am 6.3.1971.

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Erst sonnig, dann Quellungen und Schauer, 1/13°

Nebel- und Hochnebelfelder lichten sich stellenweise, etwa im Donauraum und im Mürztal, erst gegen Mittag. Abseits davon und nach Nebelauflösung ist es gebietsweise sonnig, aber es gibt auch größere Wolkenfelder. Am Nachmittag bilden sich besonders über dem Bergland im Westen und Südwesten zudem einige Quellwolken, die mitunter kleinräumige Regen- bzw. oberhalb von rund 1600m Seehöhe Schneeschauer hervorbringen. Meist ist es schwach windig.Tageshöchsttemperaturen 9 bis 16 Grad.
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