24. September 2025 | 10:15 Uhr © X Höchste Warnstufe Tote und Vermisste: Super-Taifun sorgt für Spur der Zerstörung Ein schwerer Wirbelsturm bringt große Teile Asiens zum Stillstand. Besonders betroffen sind Taiwan, die Philippinen, Südchina und Hongkong. Der Taifun „Ragasa“ fordert zahlreiche Opfer und sorgt für massive Schäden. The International Space Station just flew right over the eye of Super Typhoon Ragasa. Spectacular view from space. pic.twitter.com/vuRiySmkUD— Nahel Belgherze (@WxNB_) September 22, 2025 Tote und Vermisste in Taiwan In Taiwan (Inselstaat in Ostasien) hat der Tropensturm „Ragasa“ mindestens 14 Menschenleben gefordert. Mehr als 30 Personen wurden verletzt. Große Sorge besteht um 124 Vermisste. Ursache war ein überlaufender Staudamm im osttaiwanischen Landkreis Hualien, der am Dienstagabend (Ortszeit) ganze Orte überflutete. Super Typhoon Ragasa brought a severe storm surge to the Pearl River Estuary in Guangdong, flooding the coastal areas of Zhuhai's Gaolan Island! pic.twitter.com/b2kpgp0Ilt— Jim (@yangyubin1998) September 24, 2025 Opferzahlen auf den Philippinen Auf den Philippinen (Südostasien) kamen mindestens sechs Menschen ums Leben. Vier weitere werden vermisst. Nach Angaben des Katastrophenschutzes sind mehr als 190.000 Menschen von den Folgen des Sturms betroffen. Bereits zieht ein neuer Wirbelsturm mit dem Namen „Bualoi“ auf das Land zu. Er könnte nach Angaben der staatlichen Wetterbehörde am Donnerstag auf Land treffen. WATCH: Storm surge from Typhoon #Ragasa in Tseung Kwan O, a neighborhood in Hong Kong, China enters a restaurant & completely wipes it out. pic.twitter.com/MGcXPDbdTm— StormHQ ☈ (@StormHQwx) September 24, 2025 Verlauf des Sturms „Ragasa“ zog in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch durch die Meerenge von Luzon (zwischen Taiwan und den Philippinen). Besonders stark betroffen waren die Babuyan-Inseln im Norden der Philippinen. Dort wurden Windgeschwindigkeiten von über 200 Kilometern pro Stunde gemessen. Auch an den Küsten führten Regen und hoher Wellengang zu Überschwemmungen. Sturm trifft Südchina Heute Nachmittag (Ortszeit) soll „Ragasa“ in Südchina auf Land treffen. Nach Einschätzung der Meteorologen erreicht er dabei die zweithöchste Stufe für Taifune. Auf dem Weg Richtung Westen könnte er sich aber abschwächen. NOW: Based on the videos I received, I can confirm this is a disaster near Guangfu Township, Hualien County, Taiwan.Typhoon #Ragasa is passing near Taiwan. pic.twitter.com/rzI4fpU3CV— Weather Monitor (@WeatherMonitors) September 23, 2025 Stillstand in Hongkong In Hongkong (chinesische Sonderverwaltungsregion) wurde die höchste Taifun-Warnstufe 10 ausgerufen. Das öffentliche Leben ist weitgehend lahmgelegt. Am internationalen Flughafen Hongkong, einem der größten Drehkreuze in Asien, wurden Hunderte Flüge gestrichen. Viele Airlines boten kostenlose Umbuchungen an und verwiesen Passagiere an ihre Fluggesellschaften. In der Stadt verbarrikadierten Menschen ihre Geschäfte, um sich vor herumfliegenden Trümmern zu schützen. Maßnahmen in Südchina In der südchinesischen Provinz Guangdong (China) reagierten die Behörden mit strengen Vorsichtsmaßnahmen. Schulen blieben geschlossen, der öffentliche Verkehr wurde eingestellt und Bauarbeiten gestoppt.