09. Jänner 2018 | 11:40 Uhr

ava-madagaskar-twitter.jpg © SOS Kinderdorf / Twitter

Tausende obdachlos

Zyklon wütet in Madagaskar – 29 Tote

Mindestens 29 Menschen fallen tropischem Wirbelsturm "Ava" zum Opfer – tausende Menschen obdachlos.

Durch einen Zyklon sind in Madagaskar mindestens 29 Menschen ums Leben gekommen. 22 weitere Leute galten zunächst noch als vermisst.

Der tropische Wirbelsturm "Ava" führte zu Überschwemmungen und Erdrutschen, wichtige Verkehrsverbindungen wurden unterbrochen, wie der Katastrophenschutz des Inselstaats vor der südöstlichen Küste Afrikas am Dienstag erklärte. Mehr als 17.000 Menschen mussten aus ihren Häusern fliehen.

 

"Ava" sorgt für Überschwemmungen, Erdrutsch und starken Wind


Der Zyklon "Ava" hatte Madagaskar am Freitag mit starken Winden erreicht. Unter seinem Einfluss kam es zu heftigen Regenfällen. Besonders betroffen war der Osten des Landes, aber auch in der Hauptstadt Antananarivo gab es verheerende Überschwemmungen. Bei einem Erdrutsch im südlichen Ort Ivory waren am Montag 17 Menschen ums Leben gekommen.

ava3.jpg © NASA

Die Wasserpegel hätten nun zu sinken begonnen, Anrainer sollten aber weiterhin vorsichtig sein, erklärte Charles Rambolarison vom Katastrophenschutz. Infolge eines Zyklons im März 2017 waren in Madagaskar 78 Menschen gestorben. Tropische Wirbelstürme über dem Indischen Ozean werden als Zyklone bezeichnet. Madagaskar gehört einem UN-Index zufolge zu den ärmsten Ländern der Welt.

Das SOS-Kinderdorf in Madagaskar wurde ebenfalls von Ava getroffen. Auf Twitter gab die Organisation Entwarnung, dass zwar das Gebäude zerstört sei, alle Mitarbeiter aber wohlauf sind.

 

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