06. Jänner 2021 | 19:15 Uhr

Wieder schweres Erdbeben in Kroatien - Stärke 5,0 © DENIS LOVROVIC / AFP

Erneute Erschütterungen

Wieder schweres Erdbeben in Kroatien

Vor knapp einer Woche kam es bereits zu einem verheerenden Beben in Kroatien, das nicht nur für Zerstörung sorgte, sondern auch mehrere Menschenleben kostete.

Mehr als eine Woche nach einem verheerenden Erdbeben der Stärke 6,4 hat am Mittwochabend erneut ein starker Erdstoß die Region südöstlich von Zagreb erschüttert. Das European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) gab die Stärke mit 5,0 an. Das Epizentrum habe demnach in der kroatischen Kleinstadt Petrinja, 45 Kilometer südöstlich der Hauptstadt des Landes, gelegen. Der Ort war bereits durch das Beben am 29. Dezember stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

Vorerst keine Berichte über Verletzte

Bürgermeister Darinko Dumbovic sagte am Mittwochabend dem Nachrichtenportal "jutarnji.hr", dass Ziegel und Bautrümmer heruntergefallen seien und sich Risse in beschädigten Häusern vergrößert hätten. Über Verletzte lagen zunächst keine Berichte vor.

 Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien gab die Stärke des Nachbebens ebenfalls mit 5,0 an. In Österreich wurden die Erschütterungen von vielen Personen, vor allem in der Steiermark und in Kärnten, zum Teil deutlich verspürt, hieß es in einer Aussendung der ZAMG. Das Zentrum des Nachbebens, das sich um 18.01 Uhr ereignet hatte, lag in einer Tiefe von 15 Kilometern und wurde auch in Triest gespürt, berichtete der Zivilschutz im norditalienischen Friaul ebenso.

Das Beben vor mehr als einer Woche hatte neben Petrinja auch die Kleinstädte Sisak und Glina sowie dazwischen liegende Dörfer verwüstet. Sieben Menschen waren ums Leben gekommen, 26 weitere hatten Verletzungen erlitten. Zahlreiche Nachbeben versetzten die Bevölkerung der Region in einen Zustand der Angst und Sorge.

 

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Teils mächtige Quellwolken bringen verbreitet Schauern und Gewittern. Teils fallen diese kräftig aus und es muss mit starken Windböen gerechnet werden und auch örtlicher Hagel ist nicht auszuschließen. Der Schwerpunkt liegt im Norden sowie im Süden und Südosten des Landes, in den Abendstunden ziehen kräftige Gewitter auch am Alpennordrand, sowie im Nordosten auf. Zwischen den Wolken scheint gebietsweise immer mal wieder die Sonne. Abseits der Gewitter weht der Wind schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 23 und 31 Grad. Heute Nacht: In den Abendstunden und bis in die erste Nachthälfte hinein ziehen noch zahlreiche Gewitter und Regenschauer über das Land hinweg. Der Schwerpunkt liegt dabei entlang des Alpennordrands und im Norden des Landes. In der zweiten Nachthälfte ist zwar nicht mehr mit Gewittern zu rechnen, jedoch sorgt eine Kaltfront, die von Ost nach West über das Land hinweg zieht, weiterhin für Niederschlag und auch für dichte Wolken. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, am Alpenostrand auch lebhaft, aus West bis Nord. In Gewitternähe sind auch kräftige Böen möglich. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 9 und 18 Grad.
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