05. Oktober 2016 | 11:11 Uhr

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Wirbelsturm

Taifun "Chaba": Tote und vermisste in Südkorea

Dutzende Flugverbindungen gestrichen - Taifun bewegt sich auf Japan zu.

Der Taifun "Chaba" hat am Mittwoch schwere Überschwemmungen in Südkorea ausgelöst. Mindestens zwei Menschen kamen nach Angaben der Behörden in dem Unwetter ums Leben: In der südlichen Hafenstadt Busan starb ein Arbeiter durch einen umstürzenden Kran, in der Stadt Ulsan ertrank ein Mann. Drei weitere Menschen wurden vermisst.

Dutzende Flugverbindungen zwischen der Urlaubsinsel Jeju und dem Festland wurden gestrichen, als der Sturm mit Windgeschwindigkeiten von 200 Stundenkilometern über das Eiland fegte. Nach Angaben des Ministeriums für öffentliche Sicherheit blieben mehr als 2.500 Schulen geschlossen, in zehntausenden Haushalten an der Südküste des Landes fiel der Strom aus.

Der Fernsehsender YTN zeigte dramatische Aufnahmen von einem Pier der Hafenstadt Yeosu, wo sechs Besatzungsmitglieder einer Fähre von einer riesigen Welle ins Meer gerissen wurden. Die sechs Männer konnten gerettet werden. Videos von Überwachungskameras und Mobiltelefonen zeigten Szenen aus Ulsan an der Ostküste, wo Autos in überschwemmten Straßen trieben. Der Automobilkonzern Hyundai stoppte den Betrieb in zwei Produktionsstätten.

Das Zentrum von "Chaba" bewegte sich unterdessen weiter in Richtung Japan. Nach Angaben der Wetterbehörde könnte der Sturm am Abend (Ortszeit) im Westen der Hauptinsel Honshu auf Land treffen. Die Behörden rechneten mit hohen Wellen und Überschwemmungen.

 

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Verbreitet Schauer/Gewitter 12/22°

Entlang der Alpennordseite überwiegen die Wolken und öfters regnet es auch, teils schauerartig. Im übrigen Österreich gibt es zum Nachmittag hin einige Auflockerungen und nur vereinzelt leichte Regenschauer, länger sonnig ist es zunächst in Osttirol und Kärnten. Am Nachmittag entstehen allerdings vor allem in den sonnigeren Regionen im Süden vermehrt Haufenwolken. Besonders in Unterkärnten, der südlichen Steiermark und im Südburgenland muss schließlich mit einigen, teils auch recht kräftigen Schauer- und Gewitterzellen gerechnet werden. Der Wind weht vor allem in Schauernähe teils mäßig bis lebhaft auffrischend, stellenweise auch kräftig, vorzugsweise aus West-Nordwest. Tageshöchsttemperaturen 19 bis 27 Grad, mit den höchsten Werten im Süden und Westen. Heute Nacht: Im Bergland und auch im Südosten halten sich bis in den Abend hinein einige Restwolken und dort sind auch noch die letzten Regenschauer möglich. Sonst verläuft die Nacht weitgehend trocken und zumeist auch gering bis aufgelockert bewölkt. Der Wind weht überwiegend schwach bis mäßig aus West bis Nordwest. Tiefsttemperaturen meist 8 bis 16 Grad.
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