19. Dezember 2016 | 16:59 Uhr

Mallorca © Brigada Municipal de Campos
spanien.jpg © AFP

Warnstufe Orange

Schwere Überschwemmungen auf Mallorca

Überschwemmungen in Spanien: kein Ende der Niederschläge in Sicht

Nach schweren Unwettern mit heftigen Regengüssen stehen auf Mallorca teilweise die Straßen unter Wasser. Zwischen den Orten Campos und Porreres im Inselinneren seien mindestens zwei Dutzend Autos von den Fluten weggespült worden, berichtete die "Mallorca Zeitung" am Montag. In manchen Orten sei der Strom ausgefallen, mehrere Landstraßen seien für den Verkehr gesperrt worden.

Laut "Mallorca Magazin" wurden auch die Fährverbindungen zwischen Mallorca und Ibiza sowie Menorca zeitweise eingestellt. Auch auf den anderen Baleareninseln Menorca, Ibiza und Formentera sowie auf dem spanischen Festland machte das Wetter den Menschen zu schaffen. Heftiger Regen verursachte rund um Valencia im Osten und Murcia im Südosten in einigen Gebieten Überschwemmungen. Flüsse traten über die Ufer. Zahlreiche Straßen waren überflutet. In mehr als 100 Gemeinden rund um Valencia seien die Schulen geschlossen worden, berichtete die Zeitung "ABC". Auch rund um Murcia fiel der Unterricht vorsichtshalber aus.

Eine Sozialarbeiterin aus Palma, die am Morgen nach Campos gefahren war, erzählte, sie sitze in dem Ort fest und könne nicht zurück in Mallorcas Hauptstadt. "Wir sind auf einer kleineren Straße gekommen, teilweise sind wir durch ein Meter hohes Wasser gefahren", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Viele Nebenstraßen hätten sich in Bäche verwandelt. "Wir haben einen Kollegen mit einem Lieferwagen losgeschickt, der auskundschaftet, ob sich die Lage auf einer der kleineren Straßen gebessert hat."

Am Montag galt wegen der widrigen Wetterbedingungen überall auf der Insel die Warnstufe Orange. Teilweise seien bei Gewittern mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter niedergeprasselt. In Campos seien sogar innerhalb weniger Stunden 115 Liter pro Quadratmeter gefallen, hieß es weiter. Die Meteorologen gaben noch keine Entwarnung: Starken Regen werde es auch am Dienstag geben, er werde sich dann jedoch in den Norden der Insel verlagern, hieß es. Die Böen könnten dann Windgeschwindigkeiten bis zu 90 Stundenkilometer erreichen.

 

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Von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich wechseln heute Sonntag Wolken und kurze sonnige Phasen ab. Dazu ziehen im Norden immer wieder kurze Regenschauer durch, die am Nachmittag das Wald- und Mostviertel erreichen. Im Westen setzt ebenfalls flächendeckender Regen ein, Schneefallgrenzen zwischen 1300 und 1800m. Im Osten und Süden halten sich über den Niederungen und Becken teils zähe Nebelfelder. Außerhalb der Nebelzonen sowie oberhalb von 900m scheint zeitweise die Sonne. Schwach windig aus Südost bis West. Nachmittagstemperaturen 3 bis 11 Grad. Heute Nacht: Während der Nacht breitet sich nördlich der Alpen Regen bis zum Morgen in den Osten aus. Ganz vereinzelt ist in Kaltluftseen auch noch gefrierender Regen möglich. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 1500 und 2200m. Niederschlagsfrei bleibt es südlich des Alpenhauptkammes. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus Südost bis West kühlt es auf minus 2 bis plus 7 Grad ab.
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