03. November 2015 | 08:13 Uhr

algarve83.jpg © EPA
albu82.jpg © EPA

Überschwemmungen

Schwere Unwetter im Süden Europas: 2 Tote

Überschwemmungen: Algarve, Kalabrien und Region um Malaga betroffen.

Bei heftigen Unwettern sind im Süden Europas zwei Menschen ums Leben gekommen. In der italienischen Region Kalabrien und in der portugiesischen Urlauberregion Algarve starben am Sonntag zwei Männer, nachdem ihre Autos von den Wassermassen mitgerissen worden waren, wie Medien am Montag berichteten.

An der Algarve waren die Rettungskräfte aufgrund etlicher Notfälle im Dauereinsatz. Besonders schwer getroffen wurde der Badeort Albufeira. Der Regen verwandelte viele Straßen in Flüsse. Die bis zu 1,80 Meter hohen Fluten rissen Berichten zufolge auch Autos mit sich. Am Montag wurde die Leiche eines vermissten 80-Jährigen auf einem überschwemmten Feld des Vororts Boliqueime gefunden, wie die Zeitung "Publico" unter Berufung auf die Behörden berichtete. Der Mann wollte während des Unwetters in seinem Auto vom Einkaufen zurück nach Hause fahren.

"Sehr viele Menschen mussten ihre überschwemmten Häuser verlassen, die Schäden in der Kanalisation und im Stromversorgungssystem, an Straßen und an den Stränden sind noch nicht zu überblicken, gehen aber sicher in die Zigtausende", sagte Bürgermeister Carlos Silva e Sousa.

Italien: Wassermassen reißen Auto mit
Im äußersten Süden Italiens, in Taurianova in Kalabrien, wurde ein 43-jähriger Mann mit seiner 17-jährigen Tochter im Auto auf einer Brücke von den Wassermassen eines Flusses mitgerissen. Die Tochter konnte sich retten, die Leiche des Vaters wurde am Sonntag gefunden, wie italienische Medien berichteten.

In der Provinz Reggio Calabria an der Spitze des italienischen Stiefels fiel in nur drei Tagen mit 720 Millimetern so viel Regen wie sonst in der ganzen Wintersaison. Die Zugverbindungen sowohl entlang der West- als auch der Ostküste wurden unterbrochen. Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz. Unter anderem wurden die Bewohner eines Altenheims an einer von den Fluten zerstörten Straße in Sicherheit gebracht.

Auch auf Sizilien gab es Hochwasser. Der Bürgermeister von Catania verfügte für Montag die Schließung der Schulen, des Friedhofs und aller Parks.

Überschwemmungen in Spanien
Bei Unwettern im Süden Spaniens wurden vor allem die Stadt und die Provinz Malaga in Mitleidenschaft gezogen. Viele Strandbars und Wege wurden dort von starkem Wellengang zerstört, wie die Nachrichtenagentur efe unter Berufung auf die Behörden berichtete. Wegen Überschwemmungen wurden mehrere Straßen gesperrt. Die hohen Wellen bereiteten den Kreuzfahrtschiffen dem Bericht zufolge bei der Ein- und Ausfahrt in den Hafen von Málaga große Mühe.
 

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20

Im S Regen, sonst zeitweise sonnig, -4/+5°

Von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich überwiegt der freundliche und oft sogar sonnige Wettercharakter. Weiter im Norden sowie im Osten und Süden hingegen bleibt der Himmel wolkenverhangen, wobei aus der Wolkendecke zeitweise ein paar Schneeflocken oder Regentropfen fallen können. Im Südwesten und Süden schneit es erst ein wenig, am Nachmittag geht in Lagen unterhalb von 1000 bis 1400m Seehöhe der Schneefall in Regen über und der Niederschlag wird dann generell häufiger. Der Wind weht verbreitet mäßig bis lebhaft aus Ost bis Süd, vor allem im westlichen Bergland bläst starker Föhn. Nachmittagstemperaturen je nach Wolken, Nebel und Sonne bei minus 2 bis plus 8 Grad, mit Föhn örtlich sogar bis 15 Grad. Heute Nacht: In Laufe der Nacht auf Mittwoch breiten sich Wolken auf alle Landesteile aus. Im Süden, Südosten und Osten fällt aus dichter Bewölkung zeitweise Regen. Mit einsetzendem Regen besteht vorübergehend auch Glatteisgefahr. Der Wind lässt nach und weht nur noch schwach bis mäßig meist aus Ost bis Süd. Tiefsttemperaturen meist minus 5 bis plus 2 Grad.
mehr Österreich-Wetter