03. November 2015 | 08:13 Uhr

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Überschwemmungen

Schwere Unwetter im Süden Europas: 2 Tote

Überschwemmungen: Algarve, Kalabrien und Region um Malaga betroffen.

Bei heftigen Unwettern sind im Süden Europas zwei Menschen ums Leben gekommen. In der italienischen Region Kalabrien und in der portugiesischen Urlauberregion Algarve starben am Sonntag zwei Männer, nachdem ihre Autos von den Wassermassen mitgerissen worden waren, wie Medien am Montag berichteten.

An der Algarve waren die Rettungskräfte aufgrund etlicher Notfälle im Dauereinsatz. Besonders schwer getroffen wurde der Badeort Albufeira. Der Regen verwandelte viele Straßen in Flüsse. Die bis zu 1,80 Meter hohen Fluten rissen Berichten zufolge auch Autos mit sich. Am Montag wurde die Leiche eines vermissten 80-Jährigen auf einem überschwemmten Feld des Vororts Boliqueime gefunden, wie die Zeitung "Publico" unter Berufung auf die Behörden berichtete. Der Mann wollte während des Unwetters in seinem Auto vom Einkaufen zurück nach Hause fahren.

"Sehr viele Menschen mussten ihre überschwemmten Häuser verlassen, die Schäden in der Kanalisation und im Stromversorgungssystem, an Straßen und an den Stränden sind noch nicht zu überblicken, gehen aber sicher in die Zigtausende", sagte Bürgermeister Carlos Silva e Sousa.

Italien: Wassermassen reißen Auto mit
Im äußersten Süden Italiens, in Taurianova in Kalabrien, wurde ein 43-jähriger Mann mit seiner 17-jährigen Tochter im Auto auf einer Brücke von den Wassermassen eines Flusses mitgerissen. Die Tochter konnte sich retten, die Leiche des Vaters wurde am Sonntag gefunden, wie italienische Medien berichteten.

In der Provinz Reggio Calabria an der Spitze des italienischen Stiefels fiel in nur drei Tagen mit 720 Millimetern so viel Regen wie sonst in der ganzen Wintersaison. Die Zugverbindungen sowohl entlang der West- als auch der Ostküste wurden unterbrochen. Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz. Unter anderem wurden die Bewohner eines Altenheims an einer von den Fluten zerstörten Straße in Sicherheit gebracht.

Auch auf Sizilien gab es Hochwasser. Der Bürgermeister von Catania verfügte für Montag die Schließung der Schulen, des Friedhofs und aller Parks.

Überschwemmungen in Spanien
Bei Unwettern im Süden Spaniens wurden vor allem die Stadt und die Provinz Malaga in Mitleidenschaft gezogen. Viele Strandbars und Wege wurden dort von starkem Wellengang zerstört, wie die Nachrichtenagentur efe unter Berufung auf die Behörden berichtete. Wegen Überschwemmungen wurden mehrere Straßen gesperrt. Die hohen Wellen bereiteten den Kreuzfahrtschiffen dem Bericht zufolge bei der Ein- und Ausfahrt in den Hafen von Málaga große Mühe.
 

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Von NW Schneeregenschauer, im S mehr Sonne, 0/+6°

Mit einer Nordwestströmung ziehen wiederholt Schnee- und Schneeregenschauer durch, an der Alpennordseite, besonders in Vorarlberg schneit es oft auch anhaltend. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen tiefen Lagen und 500m. Weitgehend trocken bleibt es im Süden, hier gibt es auch die meisten sonnigen Auflockerungen. Der Wind weht mäßig, in höheren Lagen auch teils lebhaft aus westlichen Richtungen, von Kärnten bis zum Südburgenland bleibt es eher schwach windig. Nachmittagstemperaturen 0 bis 10 Grad, mit den höchsten Werten im Süden und Südosten. Heute Nacht: In der Nacht lässt der Schneefall an der Alpennordseite nach und klingt teils ab, nur vom Salzkammergut bis ins westliche Niederösterreich regnet oder schneit es auch noch nach Mitternacht zeitweise. Im Norden, Osten und Süden bleibt es weitgehend niederschlagsfrei und vor allem im Süden oft auch nur gering bewölkt. Der Wind weht, vor allem im Norden und Osten, mäßig bis lebhaft, in höheren Lagen auch kräftig aus West. Tiefsttemperaturen minus 9 bis plus 1 Grad, mit den tiefsten Werten in Osttirol und Oberkärnten.
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