29. Dezember 2015 | 07:46 Uhr

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Eisregen & Schnee

Schwere Stürme: 44 Unwetter-Tote in den USA

Nach den Tornados sind nun Eisregen und starker Schneefall im Anmarsch.

Schwere Unwetter haben die USA weiter im Griff. Nach Tornados und anderen Stürmen sagten die Wetterbehörden nun Eisregen und starken Schneefall voraus. Mehr als 2000 Flüge wurden am Montag wegen schwerer Stürme gestrichen. Die Zahl der Unwettertoten seit dem Wochenende stieg unterdessen auf 44.

Schnee- und Gewittersturm
Die Behörden im Bundesstaat Georgia bestätigten laut Medienberichten den Tod eines Mannes, dessen Auto von ansteigendem Wasser mitgerissen wurde. Für mehr als 20 der 50 US-Bundesstaaten galt am Montag eine Unwetterwarnung wegen eines Sturms, der sich von Texas im Süden bis nach Maine im Nordosten ausdehnte. Laut dem nationalen Wetterdienst musste am nördlichen Zipfel des Sturms mit bis zu 30 Zentimeter Neuschnee gerechnet werden, während im Süden Eisregen und Gewitter erwartet wurden. Auch mit weiteren Tornados müsse im Süden gerechnet werden, hieß es.

Tornados, die normalerweise im Frühjahr in der Region wüten, hatten in Texas bereits am Samstag mindestens elf Menschen in den Tod gerissen. In Texas wurde auch mit Schnee gerechnet, nachdem dort am Samstag noch 28 Grad Celsius gemessen wurden.

Tausende Flüge gestrichen
Nach Angaben der Webseite FlightAware wurden in den Unwettergebieten am Montag mehr als 2100 Flüge gestrichen. 3700 weitere Flüge verspäteten sich demnach. Bereits am Sonntag waren tausende Flüge abgesagt worden oder hatten sich verspätet, insbesondere in Texas. Am Montag war vor allem der Flughafen von Chicago betroffen, eines der wichtigsten Drehkreuze des Landes. 1200 Flüge fielen dort laut FlightAware aufgrund von Eisregen und Sturm am Montag aus.

Es wurde damit gerechnet, dass durch die Stürme weitere Bäume entwurzelt und Stromleitungen umgerissen würden. In mehreren Bundesstaaten sorgte der Sturm bereits für Regen, Schnee und Überschwemmungen. In manchen Gegenden von New Mexico im Süden der USA lag mehr als ein Meter hoch Schnee. In Missouri gab es schwere Überschwemmungen.

Wintereinbruch in Mexiko
Einen Wintereinbruch erlebte auch Nordmexiko. 32 Städte in dem an Texas und New Mexico angrenzenden Bundesstaat Chihuaha lagen durch den Schneefall vom Wochenende unter einer weißen Schicht, teilweise bis zu 30 Zentimeter hoch. "Das ist der heftigste Schneefall seit 55 Jahren", sagte der Leiter der Zivilschutzbehörde in Ciudad Juarez, Efren Matamoros. Der Flughafen der Grenzstadt nahm nach seiner Schließung am Wochenende wieder seinen Betrieb auf.

 

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Über den Niederungen im Norden, Osten und Süden liegen recht verbreitet Nebel- und Hochnebelfelder. Stellenweise nieselt es hier auch ein wenig und führt auf unterkühlten Böden zu Glätte. Abseits der Nebelzonen ziehen nur hohe Wolkenfelder über den Himmel. Am Nachmittag könnten sich die Nebelfelder mit der Zufuhr trockenerer Luftmassen ganz im Osten etwas lichten, sonst bleiben sie meist hartnäckig. Der Wind weht im Osten mäßig bis lebhaft aus Ost bis Südost. Nachmittagstemperaturen bei Nebel zwischen 0 und 2 Grad, bei Sonnenschein im Westen bis zu 10 Grad. Heute Nacht: In der Nacht können sich die Nebel- und Hochnebelfelder im Norden und Osten stellenweise lichten, breiten sich aber vor allem ganz im Osten zum Morgen hin wieder aus. Im Rheintal oder auch generell im Süden und Südosten bleibt es trüb. Abseits der Nebelzonen zeigt sich der Nachthimmel sternenklar. Der Wind weht im Norden und Osten mäßig bis lebhaft aus Ost bis Südost. Tiefsttemperaturen minus 8 bis 0 Grad.
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