20. Mai 2024 | 12:07 Uhr

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Neuer Regen

Saarland rüstet sich für zweite Flut

Experten erwarten steigende Pegelstände am Dienstag  

Im deutschen Saarland bereitet man sich nach dem Hochwasser der vergangenen Tage auf erneute Regenfälle ab Dienstag vor. "Die Lage ist beruhigt", sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Montag. Mensch und Material könnten derzeit etwas geschont werden. Im ganzen Land gebe es stark fallende Pegelstände. "Da liegt ein Schwerpunkt darauf, dass wir aufräumen können und uns vorbereiten auf das, was dann eventuell noch kommt."

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Denn laut dem Deutschem Wetterdienst werden im Saarland und in Rheinland-Pfalz am Montagnachmittag vor allem im Norden örtlich Schauer erwartet. Am Dienstag könne es dann bereits vormittags im Süden schauerartigen und teils länger andauernden Regen geben. Im Verlauf des Tages weite sich der Regen weiter nach Norden aus. Der Wetterdienst schrieb von einem mehrstündigen Stark- oder Dauerregen mit Hochwassergefahr an Bächen und Flüssen. Das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz erwartet ab Dienstagmittag in der Folge zunächst an den kleineren Gewässern und den Oberläufen erneut steigende Wasserstände.

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Mit Blick auf die Wettervorhersagen liefen fast stündliche Berechnungen, sagte der Sprecher des Ministeriums. Das Innenministerium sei im ständigen Austausch mit den Unteren Katastrophenschutzbehörden. "Das werden wir auch unabhängig vom Wetter diese Woche noch sein."

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Bei der Hochwasserlage im Saarland und in Rheinland-Pfalz war zuletzt eine 67-Jährige ums Leben gekommen. Die Frau wurde bei einem Rettungseinsatz in Saarbrücken am Freitag von einem Einsatzfahrzeug erfasst und starb am Sonntagabend in einer Klinik an den Folgen des Unfalls, wie die Stadt mitteilte.

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Wechselnd bewölkt, Schauer und böiger Wind. 10/19°

Schwacher Störungseinfluss sorgt am Donnerstag für unbeständiges Wetter. Wiederholt ziehen Wolken mit Regenschauern durch, örtlich kann es gewittrig verstärkt regnen. Die meisten Regenschauer sind nördlich des Alpenhauptkamms zu erwarten und die Schneefallgrenze sinkt vorübergehend auf Lagen um 2000m Seehöhe ab. Überwiegend trocken bleibt es nur im Süden. Landesweit scheint zwischen den durchziehenden Wolken aber auch immer wieder die Sonne, vor allem am Nachmittag. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West bis Nord, nur im Süden bleibt es überwiegend windschwach. Die Frühtemperaturen liegen zwischen 4 und 11 Grad, die Tageshöchsttemperaturen steigen auf 14 bis 22 Grad an.
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