22. Jänner 2014 | 07:26 Uhr

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New York

Nackter Cowboy trotzt Eis und Schnee

Schulen und Behörden geschlossen - rund 3.000 Flüge ausgefallen.

Heftige Schneefälle und Sturmböen legen New York und Washington lahm. Bereits am Dienstag schlossen viele Behörden, Schulen sowie das Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York vorzeitig die Türen. In Washington machten gleich alle Regierungsbehörden dicht.

In Teilen der Ostküste soll es bis Mittwochfrüh (Ortszeit) weitere starke Schneefälle geben - im "Big Apple" dürften dann bis zu 35 Zentimeter Neuschnee die Straßen blockieren. Gouverneur Andrew Cuomo rief für Teile des Staates New York den Notstand aus.

In der Millionenmetropole New York sprachen Meteorologen vom stärksten Schneefall des Winters. Es wird deutlich mehr Schnee erwartet als zur Kältewelle Anfang Jänner. Mehr als 1.400 Räummaschinen sind auf den Straßen New Yorks im Einsatz. Trotzdem kam es vielerorts zu Unfällen, einige Routen wurden vorsichtshalber gesperrt.

Eisige Temperaturen erschweren das Leben zusätzlich. In New York könnte das Thermometer in der Nacht zum Mittwoch auf gefühlte 24 Grad minus fallen.

Naked Cowboy trotzt Eis und Schnee
Schnee und Eis können die Laune des "Nackten Cowboys" nicht stören. Straßenmusiker und Touristenattraktion Robert John Burck schwört auch bei Kälte auf Cowboyhut, Stiefel, eine Gitarre - und sonst nichts. Der 43-Jährige, der am Times Square im Zentrum New Yorks spielt, ist als extrem wetterfest bekannt.

Um Chaos zu vermeiden, riefen die Bus- und Metrobetreiber in Washington die Menschen auf, möglichst zu Hause zu bleiben. Busse fuhren am Dienstagabend nur noch im Notbetrieb. Für den Mittwoch kündigten die Behörden zudem einen eingeschränkten U-Bahn-Verkehr an. Zur Begründung hieß es, viele Menschen müssten ja nicht zur Arbeit fahren. Die Meteorologen erwarteten in der Innenstadt bis Mittwoch rund zehn Zentimeter Schnee. Laut dem TV-Sender CNN fielen wegen des Wetters am Dienstag rund 3000 Flüge aus.

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Verbreitet Schauer/Gewitter 12/22°

Entlang der Alpennordseite überwiegen die Wolken und öfters regnet es auch, teils schauerartig. Im übrigen Österreich gibt es zum Nachmittag hin einige Auflockerungen und nur vereinzelt leichte Regenschauer, länger sonnig ist es zunächst in Osttirol und Kärnten. Am Nachmittag entstehen allerdings vor allem in den sonnigeren Regionen im Süden vermehrt Haufenwolken. Besonders in Unterkärnten, der südlichen Steiermark und im Südburgenland muss schließlich mit einigen, teils auch recht kräftigen Schauer- und Gewitterzellen gerechnet werden. Der Wind weht vor allem in Schauernähe teils mäßig bis lebhaft auffrischend, stellenweise auch kräftig, vorzugsweise aus West-Nordwest. Tageshöchsttemperaturen 19 bis 27 Grad, mit den höchsten Werten im Süden und Westen. Heute Nacht: Im Bergland und auch im Südosten halten sich bis in den Abend hinein einige Restwolken und dort sind auch noch die letzten Regenschauer möglich. Sonst verläuft die Nacht weitgehend trocken und zumeist auch gering bis aufgelockert bewölkt. Der Wind weht überwiegend schwach bis mäßig aus West bis Nordwest. Tiefsttemperaturen meist 8 bis 16 Grad.
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