11. Juli 2019 | 08:43 Uhr

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Schock-Studie

Metropolen steht drastische Erhitzung bevor

London wird bis 2050 Verhältnisse wie Madrid bekommen

Die Metropolen der Welt müssen sich einer Studie zufolge auf eine drastische Erwärmung des Stadtklimas einstellen. 77 Prozent der 520 größten Städte würden bis zum Jahr 2050 einen deutlichen Wandel der klimatischen Bedingungen erleben, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie von Wissenschaftern der ETH Zürich.
 
22 Prozent der Städte müssen sich demnach sogar auf völlig neue Klimaverhältnisse einstellen. Auf der Nordhalbkugel würden in Großstädten künftig Klimabedingungen herrschen, wie sie heute mehr als tausend Kilometer weiter südlich vorherrschen, heißt es in der im US-Wissenschaftsmagazin "Plos One" abgedruckten Studie.
 

4,7 Grad wärmer

In europäischen Metropolen werden die Sommer um 3,5 Grad wärmer, die Temperaturen im Winter steigen um 4,7 Grad. London wird demnach Verhältnisse bekommen wie heute Madrid, das Klima in Paris wird den heute im australischen Canberra herrschenden Bedingungen entsprechen.
 
Für die Studie hatten die Forscher eine vergleichsweise optimistische Schätzung des globalen Temperaturanstiegs im Zuge des Klimawandels zugrunde gelegt. Für ihre Modellrechnungen nahmen sie an, dass die Durchschnittstemperaturen um 1,4 Grad ansteigen.
 
Das Pariser Klimaabkommen von 2015 schreibt eine Begrenzung des Temperaturanstiegs unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter vor. Vor diesem Hintergrund riefen die Forscher zu weiteren Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel auf.

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Regen und Gewitter von W, 13/23°

Unter kräftiger Sonneneinstrahlung wachsen tagsüber vermehrt Quellwolken empor. Nachfolgend muss vor allem im Bergland und im Süden mit ein paar teils kräftigen Schauern und Gewittern gerechnet werden. Der Wind weht fernab von Schauerzonen nur schwach, in Gewitternähe kann es jedoch vereinzelt Sturmböen geben. Tageshöchsttemperaturen 24 bis 30 Grad. Heute Nacht: Am Abend kann es vor allem in Alpenhauptkammnähe noch gewittern, ansonsten klingen die eher vereinzelten Regenschauer oder Gewitter bald ab. In der Nacht lockert die Bewölkung dann in vielen Regionen nochmals auf. Nur entlang und nördlich der Alpen verdichten sich die Wolken von Westen her rasch und besonders in Vorarlberg und Tirol setzen Niederschläge ein, welche abermals mit Gewittern einhergehen können. Fernab von Gewittern ist es schwach windig, nur im Donauraum frischt vorübergehend der Westwind etwas auf. Tiefsttemperaturen 11 bis 19 Grad.
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