21. Dezember 2018 | 22:11 Uhr

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In Australien

Menschen flüchten vor tennisballgroßen Hagelkörnern

Australische Großstadt von Unwetter getroffen.

Heftige Hagelstürme mit teilweise tennisballgroßen Hagelkörnern haben in der australischen Großstadt Sydney Millionenschäden verursacht. Bei den Versicherungen gingen bis Freitagnachmittag 25.000 Schadensmeldungen in Höhe von insgesamt 125 Millionen australischen Dollar (rund 78 Millionen Euro) ein, wie der Versicherungsverband des Landes mitteilte.

 

Betroffen waren Sydney und die umliegenden Regionen der Central Coast. Die Zahlen dürften in den kommenden Tagen kräftig ansteigen, wenn sich weitere Betroffene wegen Schäden an Häusern, Geschäften oder Autos bei den Versicherungen melden.

 

Über Sydney war am Donnerstag mit ohrenbetäubendem Lärm heftiger Hagel niedergegangen. Hagelkörner durchschlugen Windschutzscheiben von Autos, Fahrer suchten Schutz in Tankstellen. Vom rasch aufziehenden Unwetter überraschte Surfer am berühmten Strand Bondi Beach versuchten sich mit ihren Surfbrettern zu schützen. Im Internet machten Videos und Fotos mit Hagelkörnern von der Größe von Tennisbällen die Runde.

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Trüb, Schnee und Regen, im Süden Sonne. 0/8°

Störungseinfluss sorgt bis zum Abend für zahlreiche dichte Wolken. Vor allem im Westen und Norden regnet und schneit es bei einer Schneefallgrenze zwischen 400 und 700m Seehöhe anfangs noch häufig. Im Laufe des Nachmittags ziehen sich die Niederschläge jedoch zunehmend an den Alpennordrand zurück. Chancen auf Sonnenschein bleiben aber gering. Wetterbegünstigt ist nur der Süden. Hier geht es weitgehend trocken mit dem Wetter weiter und die Sonne zeigt sich noch öfters. Der Wind bläst im Osten und am Alpenostrand lebhaft bis kräftig, in exponierten Lagen auch teils stürmisch aus Nordwest. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 3 und 11 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag ist es südlich des Alpenhauptkammes sowie im Südosten aufgelockert bewölkt und trocken. Weiter im Norden und Osten startet die Nacht hingegen mit deutlich mehr Wolken. Vor allem im Westen aber auch entlang der Nordalpen in Richtung Osten bis ins Mostviertel regnet und schneit es bei einer Schneefallgrenze zwischen 400 und 800m Seehöhe noch häufig. Bis zum Morgen lockert schließlich vor allem in Niederösterreich in Wien sowie in der Steiermark die Bewölkung vorübergehend auf. Der Wind aus West bis Nord weht mäßig, in den Föhntälern im Süden, im Wiener Becken und am Alpenostrand auch lebhaft. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen minus 3 und plus 6 Grad.
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