23. Jänner 2014 | 10:54 Uhr

Blitz.jpg © AFP

Regen und 5 Grad:

Kleinkind überlebte drei Nächte im Freien

Ein Eineinhalbjähriger überlebte auf der Insel Madeira ganz alleine im Freien: Bei 5 Grad und Unwettern.

Es grenzt an ein Wunder, dass dem Kleinen nichts passiert ist. Drei Tage überlebte der eineinhalb Jahre alte Bub in einem hoch gelegenen Gebiet auf 700 Metern Seehöhe: Bei Kälte und Unwettern mit Regen. Ein Arbeiter hatte den Buben am Mittwoch weinend gefunden, nur drei Kilometer vom Ort seines Verschwindens entfernt.

Wie kam der Bub dorthin?
Während eines Familientreffens im Haus seines Onkels war der Kleine am Sonntag verschwunden. Angehörige, Polizei, Feuerwehr und Freiwillige hatten seitdem nach dem Buben gesucht. Die Polizei nahm laut der Zeitung "Publico" unterdessen Ermittlungen auf: Die Eltern hatten den Verdacht geäußert, jemand müsse ihren Sohn verschleppt haben. Sie hätten aber niemand Verdächtiges gesehen.

"Verblüffend gesund":
Es sei "verblüffend", dass das Kind die Tage in dem 700 Meter hoch gelegenen Gebiet bei Temperaturen um die fünf Grad "so gut überstanden" habe, erklärte der Leiter der Neugeborenenstation des Krankenhauses in der Madeira-Hauptstadt Funchal. Als er ins Krankenhaus kam, sei der Bub leicht untergekühlt gewesen. Jetzt gehe es ihm aber gut: "Er ist voll bei Bewusstsein, weist keinerlei Verletzungen auf." Das Kind musste aber eine Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben.

 

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