26. Jänner 2018 | 13:07 Uhr

Lawinen Rettung © APA (Symbolbild)

Drama in Südtirol

Lawine: Eiskletterer tot aufgefunden

Nach 22-jährigem Deutschen war seit Mittwochnachmittag gesucht worden.

Ein nach einem Lawinenabgang seit Mittwochnachmittag im Grödner Langental in Südtirol vermisster deutscher Eiskletterer ist am Freitag von Bergrettern tot unter den Schneemassen gefunden worden. Der 22-Jährige aus Bayern war laut Medienberichten rund drei Meter unter der Schneedecke begraben.
 
Der 22-Jährige war am Mittwoch beim Klettern am Wasserfall von einer Schnee- und Eislawine erfasst und über die Eisrinne in die Tiefe gerissen worden. Die Suche nach dem Vermissten gestaltete sich als schwierig. Die Schneemassen, die über die Eisrinne im Langental gedonnert waren, wurden zu einer betonharten Masse.
 
Freitagfrüh ortete laut einem Bericht von ORF Tirol der Rettungshubschrauber Aiut Alpin Dolomites eine Mulde, wenige Meter unterhalb des oberen Eisfallendes. Dort wurde der junge Mann schließlich gefunden. Der Seilpartner des tödlich verunglückten Eiskletterers, ebenfalls ein Deutscher, hatte sich hingegen rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Er rettete sich beim Lawinenabgang auf einen Felsvorsprung.

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Letzte Schneeschauer, eisiger Wind. -2/+3°

Nach Störungsabzug gelangt der Ostalpenraum heute Sonntag vorübergehend unter Zwischenhocheinfluss. Auch alpennordseitig lösen sich am Nachmittag die meisten Wolkenfelder im Osten und Norden auf, letzte Schneeschauer klingen in den Nordstaulagen ab. Den Westen erreichen am Abend dichte Wolken der nächsten Störungszone. Vor allem im Burgenland und der Oststeiermark sowie im Bergland bläst um die Mittagszeit noch stürmischer, eisiger Nordwind, der ebenfalls bald abflaut. Nachmittagstemperaturen minus 3 bis plus 7 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag zieht aus dem Westen eine Störungszone mit dichten Wolken und Schneeregen oder Schneefall auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen Vorarlberg und Niederösterreich zwischen 1100m und den Niederungen. Dabei besteht auf gefrorenen Böden vorübergehend Glatteisgefahr. Weiter nach Osten zu schneit es in geringerer Intensität, im äußersten Osten und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 12 im Waldviertel und plus 2 Grad in Vorarlberg.
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