02. Juli 2018 | 16:02 Uhr

Weißer Hai Mallorca © ALNITAK/Handout

Zweifel

Irrer Streit um Weißen Hai vor Mallorca

Experten streiten, ob es sich bei dem Tier wirklich um einen Weißen Hai handelt.

Nach der Sichtung eines großen Haifischs in der Nähe von Mallorca streiten sich Experten, ob das Tier wirklich ein Weißer Hai ist. Neben dem Institut für Meereswissenschaften in Barcelona hätten auch eine Expertin von der Balearen-Universität UIB und der Meeresbiologe Gabriel Morey Zweifel angemeldet, berichteten mallorquinische Medien.

Morey, der vor 15 Jahren gemeinsam mit anderen Wissenschaftern eine Studie über die Präsenz des Weißen Hais (Carcharodon carcharias) im Mittelmeer vor den Balearen veröffentlicht hat, glaubt nach Sichtung des Foto- und Videomaterials, dass es sich um einen Heringshai handeln könnte, wie das "Mallorca Magazin" berichtete. Das sagen auch andere Biologen.

Große Ähnlichkeit

Weiße Haie und Heringshaie sehen sich sehr ähnlich. Allerdings ist der Heringshai normalerweise nur drei bis vier Meter lang. Der am Donnerstag vom spanischen Meeresforschungszentrum Alnitak vor der Insel Cabrera südlich von Mallorca gesichtete Raubfisch soll aber größer gewesen sein.

"Bei dem von uns veröffentlichten Bild kann man die Größe nicht erkennen, das Tier ist aber rund fünf Meter lang. Wir haben es 70 Minuten lang verfolgt und auch gefilmt", bestätigte Expeditionsmitglied Fernando Lopez-Mirones.

"Wir sind keine Touristen"

Auf Twitter schrieb er: "Wir sind keine Touristen, die "irgendwas" gesehen haben und Fotos mitbringen, damit andere uns sagen, um was es sich handelt. Wir sind Teil einer wissenschaftlichen Expedition." Laut "Mallorca Zeitung" sind sich die Alnitak-Experten "zu 90 Prozent sicher".

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Unbeständig, im S und SO trocken 3/12°

Im Osten und am Alpenostrand schließen sich letzte Wolkenlücken rasch und von Tirol, von Vorarlberg sowie von Salzburg breitet sich Regen im Laufe des Nachmittags auf alle Landesteile aus. Am längsten trocken bleibt es südlich des Alpenhauptkammes sowie im Südosten Österreichs. Mit den Niederschlägen sinkt die Schneefallgrenze langsam auf Lagen unter 2000m Seehöhe. Der Wind weht zunächst in der Osthälfte teilweise lebhaft aus Südost bis Süd. Bis zum Abend dreht der Wind schließlich zunehmend auf westliche Richtungen und lebt nördlich des Alpenhauptkammes sowie von Oberösterreich ostwärts deutlich auf. Die Nachmittagstemperaturen zwischen 8 und 14 Grad. Heute Nacht: Eine Kaltfront zieht mit dichten Wolken in der Nacht auf Montag von West nach Ost über Österreich und sorgt bis Mitternacht verbreitet für Regen und Regenschauer. Die Schneefallgrenze sinkt langsam auf Lagen zwischen 1700 und 1200m Seehöhe ab. Während der zweiten Nachthälfte lässt schließlich von Westen der Niederschlag nach und die Wolken beginnen aufzulockern. Vor allem am nördlichen Alpenrand ist jedoch noch bis zum Morgen mit Regen und Regenschauern zu rechnen. Der Wind kommt aus West bis Nordwest und weht nördlich des Alpenhauptkammes, im Norden und Osten sowie in den Tälern im Süden mäßig bis lebhaft, in der Höhe auch stark. Die Tiefsttemperaturen 0 bis 9 Grad.
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