16. März 2017 | 12:19 Uhr

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Teneriffa

Horror: Touristen aus defekter Gondel abgeseilt

70 Menschen in Gondel gefangen - sie mussten aus großer Höhe einzeln abgeseilt werden.

Horrorszenario auf Spaniens höchstem Berg: Nachdem die Seilbahn auf dem Weg zum Gipfel des Vulkans Teide auf Teneriffa am Mittwochnachmittag in luftiger Höhe ausgefallen war, mussten etwa 70 Passagiere stundenlang in der Kabine ausharren.

Dutzende Rettungskräfte - darunter Feuerwehr, Polizei und mehrere Hubschrauberbesatzungen - seien viele Stunden im Einsatz gewesen, um die eingeschlossenen Menschen aus ihrer misslichen Lage zu befreien, berichtete die Nachrichtenseite "Teneriffa News" am Donnerstag. Das spanische Fernsehen zeigte Bilder, wie die Passagiere einzeln abgeseilt wurden. Anschließend traten sie zu Fuß den Rückweg ins Tal an.

Schlechtwetter

Schlechtes Wetter hat die Rettungsarbeiten behindert. Dass es in der Gondel nicht zu Panik gekommen war, sei dem gut geschulten Personal zu verdanken, das zufällig mit an Bord war.

Der Ausfall sorgte aber auch auf dem Gipfel für Probleme, wo 200 Menschen auf die Seilbahn warteten, um mit ihr ins Tal zu fahren. Die meisten hätten den Abstieg noch am Nachmittag mit Hilfe von Bergrettern angetreten und in der Nacht den Fuß des Vulkans erreicht. Dutzende weitere hätten es aber vorgezogen, die Nacht in einer Schutzhütte des Teide zu verbringen. Sie wurden mittels Helikoptern mit Decken und Verpflegung versorgt.

Die Seilbahn benötigt acht Minuten, um von der Talstation auf 2.350 Metern zur Bergstation auf 3.550 Metern zu gelangen. Die letzten Meter bis zum 3.718 Meter hohen Gipfel müssen zu Fuß zurückgelegt werden.
 

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