23. Februar 2017 | 17:05 Uhr

Sturm Doris Großbritannien © Getty Images

Verkehrschaos in England

Großbritannien: Orkan "Doris" fordert eine Tote

Der schwere Sturm fegte mit 151 Stundenkilometern über die Insel.

Bei einem schweren Sturm in Großbritannien ist am Donnerstag eine Frau ums Leben gekommen. Wie die örtlichen Behörden mitteilten, wurde sie im zentralenglischen Wolverhampton von herumfliegenden Trümmern am Kopf getroffen. Der Sturm "Doris" sorgte zudem für Chaos an Flughäfen und Bahnhöfen, zahlreiche Flüge und Zugverbindungen wurden gestrichen.

"Es war schnell klar, dass nichts mehr für sie getan werden kann und sie wurde noch am Unfallort für tot erklärt", sagte eine Behördensprecherin über das Opfer. Am Londoner Flughafen Heathrow, dem größten Airport des Landes, wurden nach Angaben der Flughafenverwaltung rund zehn Prozent der Flüge annulliert. Vor allem im Großraum London wurden zahlreiche Zugverbindungen gestrichen oder hatten Verspätung.

Hafen und Schulen geschlossen

In Liverpool wurde der Hafen wegen starker Windböen geschlossen, wie Hafenverwalter Peel Ports über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Auch der Unterricht war von dem Unwetter betroffen: Schulen in der Küstenregion bei Aberdeen wurden zunächst geschlossen.

Heftige Regenfälle und Windböen peitschten über die Insel. Im Norden von Wales erreichte Sturm "Doris" bis zu 151 Stundenkilometer Geschwindigkeit, wie die Polizei mitteilte. In Nordirland waren zwischenzeitlich bis zu 20.000 Haushalte ohne Strom, am Nachmittag waren es nach Angaben des Stromversorgers noch 2.700. In Irland waren zwischenzeitlich 37.000 Haushalte ohne Strom.

Warnung an Autofahrer

Die Behörden warnten, das Unwetter werde mehrere Regionen vom Süden bis zum Norden des Landes heimsuchen. Autofahrer wurden zur Vorsicht aufgerufen. Zudem wurde empfohlen, Fahrten in das Zentrum und den Norden Englands zu verschieben. In Schottland wurde die Autobahn M80 nordöstlich von Glasgow wegen Schneefalls teilweise gesperrt.

Für Donnerstag wurden in Schottland und im Nordwesten Englands bis zu 30 Zentimeter Schneefall vorhergesagt.
 

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Sonne-Wolken, im O vermehrt Schauer. 0/14°

Ein paar Nebelfelder können sich noch länger halten, insbesondere im Innviertel und im westlichen Donauraum. Spätestens am Nachmittag ist es aber im Westen verbreitet sonnig, allerdings macht sich auch Saharastaub in der Luft durch eine leichte Eintrübung bemerkbar. Ansonsten bilden sich über Mittag vermehrt Quellwolken und in Folge können ein paar Regenschauer niedergehen, die meisten gibt es voraussichtlich im Südosten. Hier sind sogar örtliche, kurze Gewitter nicht auszuschließen. Der Wind weht schwach bis mäßig und kommt aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 12 bis 17 Grad.
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