18. Juni 2017 | 13:44 Uhr

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Stärke 4,0

Erdbeben löste Tsunami vor Grönland aus

Keine Informationen über Verletzte.

Nach einem Erdbeben vor der Westküste Grönlands hat ein Tsunami Überschwemmungen ausgelöst. Das Beben mit der Stärke 4,0 ereignete sich am späten Samstag wie die Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die dänische Bebenwarte GEUS berichtete.

   Das Zentrum des Erdstoßes lag etwa 30 Kilometer nördlich der Insel Nuugaatsiaq. Dort leben etwa Hundert Menschen. Wie der dänische Sender KNR meldete, mussten 39 Menschen von der Insel in Sicherheit gebracht werden. Überschwemmungen wurden auch von Teilen der grönländischen Küste gemeldet. Ein Polizeisprecher in der Hauptstadt Nuuk sagte, es gebe keine Informationen über Verletzte. Bewohner der betroffenen Gebiete wurden aufgefordert, niedrig gelegene Gebiete zu meiden.

   Die Küste der zu Dänemark gehörenden Arktis-Insel Grönland ist immer wieder von Tsunamis betroffen. Diese werden Geologen zufolge von Erdrutschen und abbrechendem Eis von schmelzenden Gletschern ausgelöst. Die 57.000 Bewohner Grönlands sind seit 2009 autonom.

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