29. Juli 2018 | 08:21 Uhr

201807292089.jpg © EPA

Beben der Stärke 6,4

Erdbeben erschüttert Urlaubsparadies - Mehrere Tote

Schweres Erdbeben erschütterte die indonesische Ferieninsel Lombok.  

Bei einem schweren Erdbeben auf der indonesischen Ferieninsel Lombok hat es mehrere Tote gegeben. Bei dem Beben der Stärke 6,4 seien am Sonntag abseits der Touristengegenden mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen, teilten die Behörden mit. Etwa zwei Dutzend Menschen hätten Verletzungen erlitten.

201807291310.jpg

Nach dem Erdbeben in einer Tiefe von sieben Kilometern wurden mehr als 40 Nachbeben registriert, eine Tsunami-Warnung gab es jedoch nicht. Das Beben der Stärke 6,4 habe sich am Sonntag um 06.47 (Ortszeit, 00.47 Uhr MESZ) 50 Kilometer nordöstlich von Lomboks Hauptort Mataram ereignet, teilte die US-Erdbebenwarte USGS mit. Damit erschütterte es eine Region abseits der Touristengegenden im Süden und Westen der Insel.
 
201807292090.jpg © EPA
 
Es habe zwei Todesopfer im Norden der Insel und ein weiteres im Osten gegeben, erklärte der Sprecher der indonesischen Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Purwo Nugroho. Wie genau sie ums Leben kamen, teilte er nicht mit. Außerdem gebe es zwei Dutzend Verletzte und ein schwer beschädigtes Haus im Norden von Lombok. Später erhöhten die Behörden die Zahl der Todesopfer auf zehn.
 

Wanderwege gesperrt

Die Behörden der Insel schlossen wegen des Erdbebens vorübergehend die Wanderwege am Berg Rinjani, da Erdrutsche befürchtet wurden. Ein Tsunami-Alarm sei aber nicht ausgelöst worden, sagte der Sprecher der indonesischen Behörde für Geophysik und Meteorologie, Hary Tirto Djatmiko.
 
Ein Bewohner von Nord-Lombok namens Zulkifli sagte der Nachrichtenagentur AFP, das Beben sei sehr stark gewesen. "Jeder in meinem Haus geriet in Panik, wir rannten alle hinaus." Wegen des Bebens sei der Strom ausgefallen. In der Folge wurden mehr als 40 Erdbeben registriert.
 
Lombok ist ein beliebtes Feriendomizil und liegt rund hundert Kilometer östlich der noch populäreren indonesischen Urlaubsinsel Bali.
 

Erdbeben hier besonders häufig

Das aus zahlreichen Inseln bestehende Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, an dem tektonische Platten aufeinander stoßen. Erdbeben und Vulkanausbrüche sind dort besonders häufig. Erst im Jänner waren bei einem Beben der Stärke 6,0 auf der indonesischen Insel Java mehrere Menschen schwer verletzt und dutzende Häuser beschädigt worden.
 
Zu Weihnachten 2004 hatte ein Beben unter dem Meeresboden der Stärke 9,3 vor der westindonesischen Insel Sumatra einen Tsunami ausgelöst, der in den umliegenden Ländern insgesamt 220.000 Menschen tötete, davon 168.000 in Indonesien.

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4

In den Niederungen Nebel, sonst Sonne, -10/1°

Weiterhin herrscht störungsfreies Wetter. Von der Früh weg strahlenden Sonnenschein gibt es den ganzen Tag im Bergland. In den Niederungen, vor allem im Südosten, im Waldviertel und teils auch im Osten liegen aber teils sehr zähe Nebel- und Hochnebelfelder, sonst lichten sich die meisten Nebelfelder vormittags bald und es scheint die Sonne. Der Wind weht schwach, in Niederösterreich, Wien und dem Nordburgenland mäßig, teils noch etwas auffrischend aus Südost bis Ost. Frühtemperaturen minus 15 Grad bis minus 3 Grad, in exponierten Lagen und in manchen schneebedeckten Tälern oder Becken auch darunter, Tageshöchsttemperaturen minus 4 bis minus 1 Grad in den Niederungen im Norden, Osten und Süden und plus 2 bis 7 Grad im Bergland, in höheren Lagen sowie im Westen.
mehr Österreich-Wetter