17. August 2021 | 10:45 Uhr

brk.jpg © Bayrisches Rotes Kreuz (Symbolbild)

Eine Person weiterhin vermisst

Eine Tote nach Flutwelle in der Höllentalklamm geborgen

Brücke von Flutwelle weggerissen – weitere Person wird noch vermisst.

Garmisch-Partenkirchen. Nach einer Flutwelle in der Höllentalklamm an der Zugspitze in Bayern ist Dienstagfrüh eine tote Frau aus dem Wasser geborgen worden. Das teilte ein Polizeisprecher in Rosenheim mit. Eine Person galt noch als vermisst, nachdem am Montag nach starken Regenfällen die Flutwelle durch die bei Wanderern und Touristen beliebten Schlucht nahe Grainau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen gerauscht war und mehrere Menschen mitriss.

Acht Personen waren von Rettungskräften in Sicherheit gebracht worden. Sechs von ihnen wurden aus der Schlucht gerettet, wo sie vom Wasser eingeschlossen waren. Zwei weitere wurden weiter oben aus der Klamm geborgen. Sie seien unterkühlt und durchnässt, aber sonst wohlauf, sagte ein Polizeisprecher am Montagabend.

Die beiden zunächst noch vermissten Menschen waren nach Auskunft des Polizeisprechers laut Zeugen auf einer Holzbrücke über dem wild tosenden Hammersbach in der Klamm gestanden. Die Brücke sei von der Flutwelle weggerissen worden.

Canyon-Retter der Bergwacht im Einsatz

Rund 150 Retter waren am Montag im Einsatz. Unter den vielen Helfern befanden sich speziell ausgebildete Canyon-Retter der Bergwacht. Am Abend leuchtete das Technische Hilfswerk einen Teil der Einsatzstelle im Tal aus. Einige Rettungskräfte standen auf Brücken der Loisach, um nach Vermissten Ausschau zu halten. In die Loisach mündet der Hammersbach, der durch die Schlucht der Höllentalklamm fließt.

Die Höllentalklamm durchwandern jedes Jahr zehntausende Menschen. Die Schlucht mit Wasserfällen und steilen Felswänden ist nicht nur ein begehrtes Fotomotiv, sondern ein beliebter Weg hoch zu Deutschlands höchstem Berg, der 2.962 Meter hohen Zugspitze.

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Im Großteil des Landes bleibt es heute durchwegs sonnig, lediglich im Westen und Südwesten machen sich am Nachmittag ein paar Wolken bemerkbar. Aber selbst hier reicht es kaum für Schauer oder Gewitter. Der Wind weht schwach bis mäßig, bevorzugt aus östlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen 27 bis 35 Grad, mit den höchsten Werten im Westen. Heute Nacht: Abends und in der Nacht ist es verbreitet wolkenlos. Ganz vereinzelte Wolken zeigen sich im Südwesten und später auch in Vorarlberg. Der Wind weht überall nur schwach. Tiefsttemperaturen meist 10 bis 19 Grad.
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