22. Juni 2018 | 11:25 Uhr

almhütte.jpg © Freiwillige Feuerwehr Luttach

Komplett abgebrannt

Blitzschlag verursacht Almhütten-Brand

Almhütte in Südtirol abgebrannt - Wassermangel erschwerte Löscharbeiten.

Die Schönbergalm in Weißenbach in Südtirol ist in der Nacht auf Freitag abgebrannt. Akuter Wassermangel hatte die Löscharbeiten erschwert. Die Freiwilligen Feuerwehren mussten deshalb eine Löschwasserleitung von der rund drei Kilometer entfernten Kaserle-Quelle aufbauen. Parallel dazu wurde zudem ein Pendelbetrieb mit Tankwagen eingerichtet, teilte die Freiwillige Feuerwehr Weißenbach mit.

115 Feuerwehrleute im Einsatz

Die Feuerwehren Weißenbach, Luttach und St. Johann waren am Donnerstag gegen 22.00 Uhr alarmiert worden. Als die Löschtrupps am Einsatzort eintrafen, stand die Almhütte bereits in Vollbrand. Unter schwerem Atemschutz mussten sämtliche Gas- und CO2-Flaschen aus der Hütte geholt werden. Insgesamt waren 115 Mitglieder der Feuerwehren mit 17 Fahrzeugen im Einsatz.
 
Als der Brand ausbrach, ging gerade ein Gewitter mit hoher Blitzaktivität nieder. Brandstiftung könne daher mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, hieß es. Die Nachlöscharbeiten dauerten die ganz Nacht an.

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Immer wieder Regenschauer. 4/15°

Eine atlantische Störungszone zieht in abgeschwächter Form langsam über Österreich hinweg. Dabei ist es meist stark bewölkt, ein paar Auflockerungen gibt es am ehesten über dem östlichen Flachland und im Südosten. Außerdem kommt es zunächst vor allem entlang der Alpennordseite und im Nordwesten zu Regen und Regenschauern, die Schneefallgrenze bewegt sich meist zwischen rund 1200 und 1600m Seehöhe. Im Nachmittagsverlauf reißt die Bewölkung vor allem ganz im Westen, aber auch über dem östlichen Flachland wieder auf, die Sonne kommt zum Vorschein. Ein paar mitunter kräftigere Schauer sind dann hauptsächlich in der südlichen Steiermark, in Unterkärnten und dem Südburgenland noch möglich. Der Wind dreht mehrheitlich auf West-Nordwest, meist frischt er nur kurzzeitig mäßig auf, im Donauraum kann er vorübergehend recht lebhaft werden. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, Tageshöchsttemperaturen 8 bis 17 Grad.
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