31. August 2024 | 18:56 Uhr

Dürre Symbolbild © getty

Noch nie dagewesen

Rekord-Dürre und Brände zerstören Brasilien

Brasilien leidet unter der schwersten Dürre seiner jüngeren Geschichte. 

Mehr als ein Drittel des Staatsgebiets, über drei Millionen Quadratkilometer, seien derzeit von der extremen Trockenheit betroffen, berichtet das Nachrichtenportal G1 unter Berufung auf Daten des Nationalen Zentrums für die Überwachung von Naturkatastrophen (Cemaden). Es handle sich dabei um die schwerste Dürre seit Beginn der systematischen Messung im Jahr 1950.

Noch nie so eine Dürre

"Seit Beginn der Überwachung haben wir noch nie eine so ausgedehnte und intensive Dürre erlebt wie diese", sagte die Wissenschafterin Ana Paula Cunha von Cemaden. "Früher gab es nur vereinzelte Regionen, die unter Dürrezyklen litten, aber dieses Mal ist es ein allgemeines Phänomen. Das ist ein großes Problem, mit dem das Land konfrontiert ist."

Städte von der Außenwelt abgeschnitten

So sind im Norden des Landes mehrere Städte von der Außenwelt abgeschnitten, weil die Flüsse aufgrund der niedrigen Pegelstände nicht schiffbar sind. Außerdem ist die Energiegewinnung durch Wasserkraftwerke gefährdet. In mehreren Regionen des südamerikanischen Landes toben zudem Brände, die zu Atembeschwerden bei den Bewohnern und Bewohnerinnen führen.

Verschiedene Faktoren

Auslöser der schweren Dürre ist nach Einschätzung der Wissenschafter eine Kombination aus verschiedenen Faktoren: Das Wetterphänomen El Niño lässt in Brasilien die Temperaturen steigen und vor allem im Norden die Niederschläge sinken. Atmosphärische Blockierungen durch unbewegliche Hochdruckgebiete verhindern den Durchzug von Kaltfronten, die Regen bringen könnten. Die Erwärmung des nördlichen tropischen Atlantiks verlängert die Trockenperiode weiter.

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Sonnig, im O mehr Quellwolken, 5/19°

Zur Wochenmitte ist Zwischenhocheinfluss wetterbestimmend. Verbreitet scheint die Sonne von der Früh weg. Zeitweise ist es sogar wolkenlos, im Tagesverlauf ziehen aber oft dünne Schleierwolken durch. Im Osten und Nordosten sind am Nachmittag auch dichtere Wolken unterwegs, es bleibt aber auch hier den ganzen Tag trocken. Der Wind weht meist nur schwach, im Nordosten auch mäßig aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen 0 bis 10 Grad, Tageshöchsttemperaturen 15 bis 22 Grad, mit den höchsten Werten im Westen.
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