05. Juni 2016 | 23:12 Uhr

Starkregen, Überflutungen,...

Unwetter halten Land in Atem

Keine Verschnaufpause für die Einsatzkräfte: Die Wetterkapriolen dauern an.

Oberösterreich
„Hier herrscht Chaos pur“, sagt Feuerwehrchef Roman Pritzethofer aus Grünbach: „Wir können nicht mehr mit den Autos fahren, sämtliche Kanaldeckel sind herausgehoben.“ Die Hotspots des Starkregens: die Bezirke Freistadt, Leonding, Linz-Land und Urfahr-Umgebung.

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Foto: FF Garsten

Steiermark
Nächster Brennpunkt: die Steiermark. In Gratwein-Straßengel waren die Niederschläge so heftig, dass es einen Baukran umriss – knapp neben Wohnhäusern. Besonders betroffen: der Weizer Raum, die Region nördlich von Graz, das Grazer Bergland, Graz selbst und die Südoststeiermark. Überall das gleiche Bild: umgestürzte Bäume, Überflutungen von Kellern und Tiefgaragen.

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Foto: BFVGU

Wien
Gegen 18.30 Uhr erreichten die Unwetter schließlich auch Wien: Das Festival „Rock in Vienna“ auf der Donauinsel musste kurz unterbrochen werden. Hier nachlesen: Unwetter-Alarm bei "Rock in Vienna"

Niederösterreich/Burgenland

Auch Niederösterreich und das Burgenland blieben nicht verschont. In Amstetten und Melk sowie Parndorf und Neusiedl am See ging es am heftigsten zu. Im Energiepark Parndorf entzündete ein Blitz sogar ein 140 Meter hohes Windrad. Der Dauerregen löschte die Flammen jedoch gleich wieder.

Unwetter in Deutschland: Blitz trifft Buben (12) beim Spielen

 

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Wechselnd bewölkt, regnerisch, 4/10°

Störungseinfluss bringt von Westen zahlreiche dichte Wolken. Mit diesen regnet es bei einer Schneefallgrenze zwischen 800 und 1200m Seehöhe zunächst noch im Osten und Südosten. Im Laufe des Nachmittags setzt schließlich von Vorarlberg bis Salzburg und Oberösterreich neuerlich Niederschlag ein, der sich hier bis zum Abend deutlich intensiviert. Chancen auf Sonnenschein sind allgemein gering, etwas höher lediglich in Kärnten und Osttirol. Der Wind weht alpennordseitig mäßig bis lebhaft aus West, im Süden bleibt es windschwach. Die Nachmittagstemperaturen 7 bis 13 Grad.
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