09. Oktober 2020 | 09:59 Uhr

"Winterlicher Gruß"

Wintereinbruch im Westen Österreich: Jetzt schneit's bis in die Täler

Am Samstag und Sonntag sinkt die  Schneefallgrenze auf bis zu 800 Meter.

Das Wetter schickt am (mitunter noch sonnigen) Samstag und vor allem Sonntag "einen winterlichen Gruß", wie die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in ihrer Prognose vom Donnerstag schrieb. Die Schneefallgrenze sinkt, die Temperaturen auch. Der Start in die nächste Arbeitswoche wird teilweise trüb.

Am Freitag scheint die Sonne, einige hohe, überwiegend aber dünne Wolkenfelder ziehen durch. Tagsüber streifen von Westen her auch ein paar mittelhohe Wolkenfelder. Der Wind weht generell nur schwach aus Südost bis West mit Frühtemperaturen zwischen vier und zehn Grad sowie Tageshöchstwerten von 16 bis 22 Grad.

In der Früh ist es am Samstag noch überall trocken und häufig scheint die Sonne, die ersten dichten Wolken treffen in Vorarlberg schon ein. Im Laufe des Tages trübt es sich von Nordwesten her mit einer Kaltfront immer mehr ein, Regenfälle breiten sich aus. Die Schneefallgrenze sinkt langsam gegen 1.500 Meter. Ganz im Osten und Süden bleibt es voraussichtlich noch bis zum Abend niederschlagsfrei. Im Zuge der Front dreht der Wind auf West bis Nordwest und frischt mäßig bis lebhaft auf. Nach drei bis elf Grad in der Früh klettert das Thermometer am Tag auf elf bis 20 Grad.

Neue Woche startet mit dichten Wolken

Neben einer Kaltfront ist am Sonntag ein Tief über Oberitalien für Österreich wetterbestimmend. Damit dominieren insgesamt dichte Wolken und im Tagesverlauf breitet sich Regen von Süden über den Alpenhauptkamm auf alle Landesteile aus. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1.400 Metern Seehöhe. Chancen auf Sonnenschein sind allgemein gering, etwas höher sind sie lediglich nachmittags im äußersten Westen. Der Wind weht schwach bis mäßig, besonders im Wiener Becken und im Burgenland auch lebhaft, meist aus nordwestlicher Richtung. Die Temperaturen erreichen morgens drei bis elf Grad, am Tag nicht mehr als sechs bis 13 Grad.

Die neue Woche startet mit zahlreichen dichten Wolken. Vor allem nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten regnet es bei einer Schneefallgrenze um 1.000 Meter Seehöhe noch örtlich. Allmählich lässt jedoch der Niederschlag nach und bis zum Abend gibt es schließlich einen steten Wechsel von Sonnenschein und dichten Wolken. Im Süden zeigt sich bereits am Vormittag die Sonne öfters. Die vorherrschende Windrichtung ist West bis Nordwest. Aus ihr weht der Wind schwach bis mäßig, im Wiener Becken und am Alpenostrand sowie in den Nordföhntälern an der Alpensüdseite mitunter auch lebhaft (ein bis acht Grad in der Früh, tagsüber sechs bis 14 Grad).

Es bleibt frisch

Während im Osten und Südosten am Dienstag bereits am Vormittag oft dichte Wolken dominieren, beginnt in der Westhälfte der Tag sonnig. Im Tagesverlauf breitet sich von Kärnten und dem Grazer Becken Regen langsam in Richtung Norden aus. Bis zum Abend regnet es schließlich östlich der Linie Linz-Klagenfurt verbreitet und teils kräftig. Die Schneefallgrenze liegt um 1.000 Meter Seehöhe. Auch im Westen werden die Wolken langsam dichter. Allerdings bleibt es hier von kurzen Schauern abgesehen, oft trocken. Der Wind kommt aus nordwestlichen Richtungen und weht vor allem im Wiener Becken und am Alpenostrand teils mäßig. Es bleibt frisch: Minus ein bis plus acht Grad hat es in der Früh, sechs bis 13 Grad am Tag.

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Von früh bis spät Sonnenschein. 13/31°

Am Pfingstsonntag scheint meist die Sonne. Nur ein paar hohe Schleierwolken ziehen durch und am Nachmittag entstehen Quellwolken. Etwas dichter können diese im Norden werden, hier sind zum Abend hin auch lokale Schauer möglich. Sonst ist die Schauerneigung meist nur sehr gering. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen 25 bis 31 Grad. Heute Nacht: Am Abend und in der ersten Nachthälfte ziehen von Nordwesten her zeitweise ein paar dichte Wolken durch, im Norden und an der Alpennordseite sind auch lokale Schauer nicht auszuschließen. Nach Mitternacht lockert es dann aber wieder mehr und mehr auf. Der Wind weht meist nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 9 und 18 Grad.
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