09. Juni 2014 | 12:05 Uhr

thermometer © APA

Detailgenaue Wetterprognose

Heißester Juni-Beginn aller Zeiten

Rekordwerte in Österreich: Temperaturen könnten am Pfingstmontag nochmals steigen.

Das Pfingstwochenende hat Österreich den stellenweise heißesten Juni-Beginn der Messgeschichte beschert. Am Sonntag wurden von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) 34,7 Grad in Imst und 33,7 Grad in Bludenz gemessen. Das ist in Vorarlberg ein neuer Rekord für das erste Junidrittel, in Tirol wurde der bisherige Rekord eingestellt. Am Pfingstmontag könnte es noch heißer werden.

Die aktuelle Hitzeprognose für Montag:
Hitzekarte Pfingsten 2014 © wetter.at
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Im Vorjahr brachte der Juni einen neuen Österreich-Hitze-Rekord mit 38,6 Grad in Waidhofen an der Ybbs (NÖ) am 20. Juni 2013. So extrem heiß ist es an diesem Pfingstwochenende nicht, aber die Temperaturen sind für das erste Juni-Drittel ungewöhnlich hoch. Der Westen Österreichs verzeichnete sogar kleine Rekorde, sagt Manfred Bauer von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Innsbruck: "Am Sonntag hatte es in Imst 34,7 Grad. So heiß war es in den ersten zehn Tagen im Juni erst ein Mal in der Messgeschichte: Am 4. Juni 1947 wurden in Rotholz bei Jenbach ebenfalls 34,7 Grad gemessen. In Vorarlberg brachte der Sonntag überhaupt den heißesten Tag des ersten Juni-Drittels, mit 33,7 Grad in Bludenz. Der bisherige Rekord für das erste Juni-Drittel lag in Vorarlberg bei 33,6 Grad, gemessen am 6. Juni 1998 in Feldkirch. Am Montag könnte es noch eine Spur heißer werden."

Im Großteil Österreichs bleibt es vorerst ungewöhnlich heiß. In einzelnen Bundesländern sind dabei neue Höchstwerte für das erste Juni-Drittel möglich, wie in Kärnten. Am Dienstag gibt es vereinzelt kräftige Gewitter. Am Mittwoch sind dann besonders in der Westhälfte Österreichs heftige Gewitter möglich. Am Donnerstag muss man in vielen Regionen mit Gewittern und Regenschauern rechnen. Auch Unwetter können dabei sein, mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Am längsten sonnig ist es am Donnerstag im Osten und Südosten. Der Freitag bringt wechselhaftes Wetter, und die große Hitze ist überall vorbei, mit Höchstwerten zwischen 22 und 28 Grad.

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Im N unbeständig, im S Sonne. 10/20°

Bei veränderlicher, teils stark quellender Bewölkung kommt es in vielen Regionen zu einigen Regenschauern, örtlich sind auch Graupelkörner und vereinzelt Blitz und Donner möglich. Die meisten Regenschauer sind nördlich des Alpenhauptkamms zu erwarten und die Schneefallgrenze sinkt dort nochmals öfter bis unter 2000m Seehöhe. Überwiegend trocken bleibt es nur im Süden und ganz im Osten. Zwischen den Schauerzellen gibt es kleine -, auf der Alpensüdseite und im östlichen Flachland auch größere Sonnenfenster. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West bis Nord, nur im Süden bleibt es überwiegend windschwach. Tageshöchsttemperaturen meist nur 13 bis 21 Grad. Heute Nacht: Am Abend und in der Nacht auf Freitag ist es vor allem von Vorarlberg bis in die Obersteiermark oft stark bewölkt, außerdem kommt es gebietsweise auch zu etwas Regen und zu einzelnen Regenschauern. Im übrigen Österreich klingen allfällige Schauerzellen hingegen bald ab, die weitere Nacht verläuft dann oft sogar gering bewölkt und trocken. Der Wind weht am Alpenostrand mäßig bis lebhaft, abseits davon schwach bis mäßig, vorzugsweise aus West bis Nordwest. Die Lufttemperaturen gehen auf etwa 13 bis 5 Grad zurück.
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