03. Mai 2019 | 06:47 Uhr

Winter-Comeback

Wann und wo jetzt nochmals Schnee fällt

Massiver Kälteeinbruch: Jetzt sind 80 Zentimeter Neuschnee im Anmarsch.

Am Wochenende wird es ungewöhnlich kalt: Wie die ZAMG am Donnerstag prognostizierte, erreichen die Temperaturen am Sonntag nur mehr vier bis zehn Grad. Aufgrund des Schneefalls bis in die Täter hat die ZAMG sogar eine Wetterwarnung herausgegeben. Mit Wochenanfang sollte es dann aber wieder freundlicher werden.
 

Die Prognose im Detail

Am Freitagvormittag überwiegen schon meist die Wolken und dazu regnet es auch immer wieder. Spätestens ab Mittag lockert es vermehrt auf, dann bilden sich aber oft wieder Quellwolken und in der Folge gehen auch lokale und teils gewittrige Regenschauer nieder. Die Schneefallgrenze pendelt zwischen 1.500 und 2.000 Meter Seehöhe. Der Wind weht im Westen und Süden schwach, sonst mäßig bis lebhaft aus West bis Nord. Die Frühtemperaturen reichen von sechs bis zwölf Grad, die Nachmittagstemperaturen von zwölf bis 18 Grad.
 
Tiefdruckeinfluss sorgt am Samstag im ganzen Land für dichte Wolken und oft ist auch mit Regen zu rechnen, wobei der Regenschwerpunkt anfangs im Süden und Südosten liegt und sich nachmittags in den Westen verlagert. Im Norden regnet es tagsüber nur wenig. Die Schneefallgrenze liegt tagsüber zwischen 1.200 und 1.800 Meter Seehöhe, abends sinkt sie von Westen her bereits gegen 1.000 Meter und in der Nacht dann oft in Tallagen. Der Wind weht vielfach nur schwach, nachmittags kommt im Westen aber bereits kalter und lebhafter Nordwestwind auf. Die Frühtemperaturen liegen bei drei bis zehn Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei bis 14 Grad.
 

Schnee bis in tiefe Lagen

Der Ostalpenraum verbleibt am Sonntag unter Störungseinfluss. Damit ist es ganztägig verbreitet stark bewölkt bis bedeckt mit regional ergiebigen Niederschlägen. Eine weitere Kaltluftstaffel sorgt während der Morgenstunden zwischen Vorarlberg und dem Waldviertel zeitweise für Schneefall bis in höhere Tallagen mit Schneefallgrenzen zwischen 400 und 700 Metern. Tagsüber liegt sie zwischen 700 und 1.200 Metern. Der Wind weht dabei lebhaft, am Alpenostrand und auf den Bergen auch stürmisch aus Nordwest bis Nord. In der Früh hat es frostige null bis sechs Grad, auch unter Tags werden nur vier bis zehn Grad erreicht.
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Nach Störungsdurchzug setzt sich am Montag von Westen her allmählich wieder Hochdruck durch. Besonders im Alpennordstau verbleibt dichte Restbewölkung mit Regen sowie Schnee oberhalb von 800 Metern, tagsüber 1.000 Metern. Nach letzten Regen- oder auch Schneeregenschauern im Osten und Norden lockern tagsüber ebenfalls die Wolken auf. Tagsüber trocken bleibt es alpensüdseitig. Der Wind weht vor allem am Alpenostrand und auf den Bergen stürmisch, sonst stark aus Nordwest. Inneralpin besteht am Morgen Frostgefahr, Frühtemperaturen liegen zwischen minus einem Grad und plus sieben Grad in der Früh, die Höchstwerte bei sieben bis 13 Grad.
 
Am Dienstag herrscht im Ostalpenraum Zwischenhocheinfluss mit vielfach sonnigen Verhältnissen. Allein im Norden und Osten ziehen tagsüber dichtere, aber harmlose Wolkenfelder durch. Der Wind bleibt am Alpenostrand lebhaft und bläst aus Nordwest. Die Frühtemperaturen sind mit null bis fünf Grad wieder kühl, inneralpin ist sogar moderater Frost zu erwarten. Tagsüber klettert die Temperatur auf bis zu 16 Grad.

Österreich Wetter

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen.
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