13. August 2018 | 14:24 Uhr

bergsteiger.jpg © FF Altaussee

Brand am Loser

Waldbrand: Bergsteiger verhindern Schlimmeres

Aufmerksame Kletterer haben im Bereich des Notausstieges, beim Klettersteig, eine Brandstelle entdeckt.

Mit der Meldung "Brand am Loser…." wurden am Sonntagmittag die Einsatzkräfte der Feuerwehr Altaussee gerufen. Aufmerksame Kletterer haben im Bereich des Notausstieges, beim Klettersteig Sissi, eine Brandstelle entdeckt und unverzüglich die Einsatzkräfte alarmiert. Gleichzeitig versuchten sie mit Steinmaterial die ca. 5 m2 große Brandfläche abzudecken, um dem Wind keine Angriffsfläche zu bieten, schreibt die Feuerwehr in ihrem Einsatzbericht. 

Seitens der FF Altaussee wurde unverzüglich über die Leitstelle der Waldbrandstützpunkt Aigen und ein Hubschrauber zur Unterstützung angefordert. Der Einsatzleiter der Bergrettung alarmierte ebenfalls seine Mannschaft.

BMI schickt Hubschrauber

Unverzüglich nach dem Eintreffen des BMI-Hubschraubers aus Graz wurde ein Erkundungsflug gemacht, anschließend wurden Wasser- Löschrucksäcke zum Gipfel geflogen. Diese wurden dann zu Fuß zum Brandherd getragen und dort mit dem Ablöschen begonnen. Dabei wurde auch die obere Grasnarbe abgegraben. Aufgrund der Steilheit errichtete die Bergrettung ein Seilgeländer und übernahm die Sicherung der Feuerwehrkräfte. Nach erfolgreichem Wassereinsatz konnte nach 2 Stunden Brand aus gegeben werden, der Hubschrauber flog die Einsatzkräfte wieder zur Basis zurück.
 
Als Brandursache war man von einer Nachzündung durch die vortägige Veranstaltung Berge in Flammen ausgegangen, dies konnte jedoch widerlegt werden, da an dieser Stelle keine Beleuchtungskörper stehen und dorthin auch kein Funkenflug möglich war. Daher muss man von einer unbekannten Brandursache ausgehen.
 
Durch die rasche Alarmierung der Bergsteiger und deren Handeln mit dem Abdecken konnte größerer Schaden und ein größerer Einsatz verhindert werden.

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Schwacher Störungseinfluss von SW. 6/13°

Eine Störungszone liegt heute Sonntag stationär über Österreich und schwächt sich dabei ab. Auch am Nachmittag sind dabei unergiebige Niederschläge zu erwarten, am ehesten südlich des Alpenhauptkammes sowie im Südosten. Dicht bewölkt ist es dabei von Vorarlberg bis ins Waldviertel, hier regnet es nur selten. Sonnenfenster nach Südosten hin lassen Haufenwolken immer wieder aufquellen, mit nachfolgenden Schauern. Schneefallgrenzen zwischen 1200 und 1600m. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Nachmittagstemperaturen zwischen 7 und 16 Grad. Heute Nacht: Schwacher Störungseinfluss bringt auch während der kommenden Nacht vor allem alpennordseitig dichte Wolken und zwischen dem Tiroler Unterland und dem Waldviertel ein paar Regentropfen oder Schneeflocken oberhalb 1000m. Überall sonst ist es niederschlagsfrei bei veränderlicher Bewölkung. Im Donauraum bläst mäßiger Westwind. Tiefsttemperaturen zwischen 1 und 6 Grad.
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