29. Juli 2020 | 23:21 Uhr

Stattegg Unwetter © Facebook/Renate Blümel

Unwetter in der Steiermark

Video zeigt, wie Straße zu reißendem Fluss wird

Nördlich von Graz wurde die Straße plötzlich von Wassermassen überflutet und verwandelte sich in einen wichtigen Fluss.

Ein sommerlicher Tag endete im Süden Österreichs auch am Mittwoch wieder mit einem riesigen Knall. Starkregen, Hagel und Sturmböen sorgten auch am Mittwoch wieder für reichlich Chaos. Dieses Mal waren Kärnten und die Steiermark die Unwetter-Hotspots. Allein in der Steiermark wurden mehr als 33.000 Blitze registriert und insgesamt standen hier 850 Feuerwehrleute im Einsatz.
 

Überflutungen und kleinere Muren im Raum Graz

 
Im Raum Graz und in der Südoststeiermark kam es aufgrund des heftigen Niederschlags zu Überflutungen auf den Straßen und auch kleinere Muren. Besonders heftig waren die Regenfälle in Graz-Umgebung. In Stattegg wurde eine komplette Straße plötzlich zu einem reißenden Fluss, wie ein Video auf Facebook zeigt.
 

Heute in Stattegg. ????

Gepostet von Wetterlounge am Mittwoch, 29. Juli 2020

5.000 Haushalte ohne Strom

 
Rund 5.000 Haushalte waren währenddessen ohne Strom. "Im Raum Graz-Umgebung, Köflach, Frohnleiten und Deutschlandsberg sind aufgrund der Unwetter über 120 Trafostationen ausgefallen", meldete "Energie Steiermark" auf Facebook. Der Hagel beschädigte zudem reihenweise Dächer und der Sturm deckte sie teilweise ab.
 
Unwetter Liezen © HBI Schlüßlmayr
 
 
Unwetter Liezen © HBI Schlüßlmayr
 
 

Lenkerin krachte gegen umgestürzten Baum

 
Hier wurde vor allem Liezen schwer getroffen. 27 Feuerwehren mit 400 Einsatzleuten mussten hier ausrücken, um Keller auszupumpen oder umgestürzte Bäume von Straßen zu entfernen. Glück im Unglück hatte allerdings eine Pkw-Lenkerin. Sie krachte direkt in einen Baum, blieb aber unverletzt und konnte sich selbst aus dem Auto befreien. Sie wurde von Sanitätern der Feuerwehr bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut. Parallel dazu machten die EInsatzkräfte unter Einsatz von Motorsägen und einem Traktor die Straße wieder frei.
 

In Bad Mitterndorf wurde ein Pkw in eine Bahnunterführung geschwemmt. Zum Glück war der Wagen leer, sodass keine Personen zu Schaden gekommen sind. Die Feuerwehr barg anschließend das Wrack.

Unwetter Liezen © HBI Schlüßlmayr

 
Unwetter Liezen © HBI Schlüßlmayr
 

Wanderer vermisst
 

Womöglich von den Unwettern überrascht, dürfte ein Wanderer worden sein. In Untertal-Rohrmoos wurde er als vermisst gemeldet. Eine großangelegte Suchaktion blieb vorerst erfolglos.  Seitens der Feuerwehr sind nach Anforderung durch die Bergrettung alle Wasserdienststützpunkte des Bezirkes mit Booten und Tauchern im Einsatz, um den Bereich Riesachsee abzusuchen.
 

Überflutungen und kleinere Muren im Raum Graz

 
Im Raum Graz und in der Südoststeiermark kam es aufgrund des heftigen Niederschlags zu Überflutungen auf den Straßen und auch kleinere Muren. Der Hagel beschädigte reihenweise Dächer und der Sturm deckte sie teilweise ab.
 

5.000 Haushalte ohne Strom

 
Rund 5.000 Haushalte waren währenddessen ohne Strom. "Im Raum Graz-Umgebung, Köflach, Frohnleiten und Deutschlandsberg sind aufgrund der Unwetter über 120 Trafostationen ausgefallen", meldete "Energie Steiermark" auf Facebook.

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Im O leichter Schneeregen, sonst sonnig, -1/9°

Im Osten überwiegen meist die Wolken, am Nachmittag schneit es aber kaum noch. Überall sonst scheint meist die Sonne, allerdings ziehen im Westen langsam Wolkenfelder der nächsten Störungszone auf. Niederschläge breiten sich erst in der Nacht aus. Der Wind kommt schwach bis mäßig, im Osten und Südosten lebhaft bis kräftig, aus West bis Nord. Tageshöchsttemperaturen 5 bis 13 Grad. Heute Nacht: In der Nacht treffen sowohl im Westen, als auch ganz im Osten Österreichs Störungszonen ein und hier beginnt es allmählich zu regnen oder zu schneien. Die Schneefallgrenze liegt dabei zwischen 400 und 600m Seehöhe. Weitgehend trocken bleibt es im Süden und auch in weiten Teilen Oberösterreichs und in der westlichen Obersteiermark. Der Wind bläst am Alpenostrand anhaltend lebhaft bis kräftig aus Nordwest, sonst ist es eher windschwach. Tiefsttemperaturen minus 3 bis plus 5 Grad.
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