01. Februar 2023 | 12:16 Uhr

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Wetter-Warnung

Uns erwarten Winterstürme und Neuschnee

Es bleibt die kommenden Tage stürmisch und windig. Dazu werden große Mengen Neuschnee erwartet.

Meteorologen haben am Mittwoch vor kommenden teils großen Mengen Neuschnee gewarnt. "In den nächsten Tagen strömt von Nordwesten her feuchte Luft nach Österreich, staut sich an der Nordseite der Alpen und bringt hier zeitweise starken Schneefall", erläuterte Christian Pehsl von Geosphere Austria (ehemals ZAMG) in einer Aussendung. Es könnte daher zu Problemen auf Straßen, Bahnstrecken und in der Stromversorgung kommen, etwa wenn Bäume unter der Schneelast umstürzen.

Lawinengefahr in Tirol

"Vor allem im Gebiet von Vorarlberg über Nordtirol, Salzburg und Oberösterreich bis zum Mostviertel und zur Obersteiermark sind schon bis Freitag 20 bis 50 Zentimeter Neuschnee zu erwarten, besonders in höheren Lagen vereinzelt auch um die 100 Zentimeter. Unterhalb von 1.000 Meter Seehöhe kann der Schneefall in Regen übergehen, speziell zum Freitag hin, und die Schneemengen fallen geringer aus", berichtete Pehsl. Viel Schnee von Vorarlberg bis zur Steiermark.

Schnee-in-Wien.jpg © APA/TOBIAS STEINMAURER

In Tirol wird bereits mit verbreitet großer Lawinengefahr, also Stufe 4 der fünfteiligen Gefahrenskala, gerechnet. Die Verantwortlichen mahnten in einer Aussendung zu größter Vorsicht im freien Skigelände, Zurückhaltung und defensives Verhalten seien dringend empfohlen. Die Wintersportler sollten auf den gesicherten Pisten bleiben. "In drei Staffeln" werde bis zu eineinhalb Meter an Neuschnee erwartet, hieß es in der Mitteilung des Landes.

Schnee im Oberharz - Wetter in Schasen-Anhalt © Matthias Bein/dpa

Starker Schneefall und Winterstürme

Die Wetterlage, mit teils auch starkem bis stürmischem Wind, hält laut Geosphere Austria mit großer Wahrscheinlichkeit bis Anfang der kommenden Woche an. Auch von Samstag bis Dienstag bringen von Nordwesten her weitere Staffeln mit feuchter Luft vor allem an der Nordseite der Alpen zeitweise starken Schneefall. Die weitere Entwicklung sei noch sehr unsicher. Aus derzeitiger Sicht beruhigt sich das Wetter am Mittwoch und in der zweiten Wochenhälfte überwiegt sonniges und sehr kaltes Winterwetter.

Verkehrsprobleme werden neben den Schneefällen auch durch den Semesterferienstart in Wien und Niederösterreich erwartet. Ab Freitagnachmittag wird es auf den Wiener Ausfallstraßen "heiß hergehen", prognostizieren der ÖAMTC in einer Aussendung. Spätestens am Samstag dürften Skifahrende dann in Westösterreich für Verzögerungen sorgen. Der Automobilclub erinnerte bei der Gelegenheit daran, dass seit 1. Februar die Autobahn-Jahresvignette 2022 nicht mehr gilt und die neue für das Jahr 2023 vorhanden sein muss. 

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Im Westen unbeständig, nach Osten zu sonnig, 9/20°

Zu Wochenbeginn sorgt im Westen und Südwesten eine Störungszone für unbeständige Wetterbedingungen. Von Vorarlberg bis in die Obersteiermark gehen immer wieder Regenschauer nieder. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt aber in Tirol. Die Schauer klingen im Laufe des Nachmittags jedoch allmählich ab. Überall sonst überwiegt der Sonnenschein, meist ziehen nur harmlose Schleierwolken durch. Lediglich im Bergland entstehen auch Quellwolken, Regenschauer bleiben aber in der Osthälfte eher die Ausnahme. Der Wind weht nur schwach. Tageshöchsttemperaturen 18 bis 23 Grad. Heute Nacht: Am Abend ziehen letzte Regenschauer im Westen bald ab und danach geht es im ganzen Land meist gering bewölkt bis wolkenlos durch die Nacht auf Dienstag. Inneralpin können sich in den frühen Morgenstunden Nebelfelder bilden, besonders im Westen. Der Wind weht nur schwach. Tiefsttemperaturen 2 bis 11 Grad.
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