07. Juni 2023 | 11:18 Uhr

Neusiedl Überschwemmungen © FF Neusiedl am See

Weitere Gewitter-Warnungen

Überschwemmungen im Burgenland: Feuerwehren immer noch im Einsatz

Es regnete in Strömen, Keller standen und stehen unter Wasser, die Feuerwehren stehen im Dauereinsatz. Die Regenflut traf vor allem das Burgenland. 

Burgenland. Schwere Unwetter zogen gestern über Österreich. Besonders das Burgenland wurde dabei von Regenmassen überflutet. Bilder der Feuerwehr zeigen das Ausmaß der Wassermassen. Keller standen und stehen noch immer unter Wasser. Durch die Kanäle und den Boden floss das Wasser nicht schnell genug ab. Straßen, Gehwege, Tiefgaragen stehen unter Wasser. 

Neusiedl Überschwemmungen © FF Neusiedl am See

Neusiedl Überschwemmungen © FF Neusiedl am See

200 Unwettereinsätze im Burgenland

Die heftigen Regenfälle haben seit Dienstagnachmittag zahlreiche Feuerwehreinsätze im Burgenland ausgelöst. Insgesamt 200 wurden landesweit verzeichnet, über 100 davon allein am Dienstagabend im Bezirk Neusiedl am See, hieß es aus der Landessicherheitszentrale. Mittwochmittag lag der Schwerpunkt in Parndorf sowie Neusiedl am See. Es galt, Verkehrswege frei zu machen und vereinzelt noch Keller auszupumpen.

Neusiedl Überschwemmungen © FF Neusiedl am See

Die Freiwillige Feuerwehr Neusiedl am See wurde gestern erstmals gegen 17:45 alarmiert. "Die Lage spitzte sich im Laufe des Abends und der Nacht weiter zu und verteilten sich über das ganze Gemeindegebiet.", schreibt die Feuerwehr auf ihrer Facebook-Seite. Umliegende Feuerwachen rückten zur weiteren Unterstützung an. Bis Mitternacht wurde so gut wie möglich abgepumpt und geholfen. Am heutigen Tag gingen die Arbeiten ab 6.00 Uhr morgens weiter. "Insgesamt wurden 34 Einsatzadressen angefahren, 14 Pumpen standen im Dauereinsatz, zusätzlich noch die Pumpen der FF Breitenbrunn. Im Einsatz standen insgesamt ca. 60 Mitglieder der Feuerwehren Neusiedl am See Breitenbrunn und Parndorf mit insgesamt 13 Fahrzeugen."

Neusiedl Überschwemmungen © FF Neusiedl am See

Neusiedl Überschwemmungen © FF Neusiedl am See

Neusiedl Überschwemmungen © FF Neusiedl am See

Aus Niederösterreich sind am Mittwoch zwei Großpumpen ins von starken Regenfällen heimgesuchte Neusiedl am See geschickt worden. Sie stammen von den Standorten Brunn am Gebirge (Bezirk Mödling) und Markt Piesting (Bezirk Wiener Neustadt). Bei Bedarf könnten jederzeit weitere Großpumpen zur Verfügung gestellt werden, teilte Niederösterreichs Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrfellner mit.

Laut der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik kann es heute im östlichen Teil Österreichs zu einzelnen Gewittern kommen. Vor allem im Norden des Burgenlandes werden heute Quellwolken erwartet, die weitere Schauer bringen werden. 

Neusiedl Überschwemmungen © FF Neusiedl am See

Auch der Landessüden von Unwettern betroffen 

Auch auf den Pannonia Fields in Nickelsdorf, wo gerade das Nova Rock stattfindet, hatte es in den Nachtstunden stark geregnet. Den Caravan-Flächen setzte das stark zu, die Anreise zum Festival lief aber ohne gröbere Probleme.

Betroffen von Unwettern war auch der Landessüden. In den Bezirken Oberwart, Güssing und Jennersdorf wurden am Mittwoch dann noch Aufräumarbeiten durchgeführt. 

Steiermark. Auch in der Steiermark kam es vereinzelt zu Überschwemmungen. Bei der Feuerwehr Vasoldsberg standen insgesamt 51 Feuerwehrleute im Einsatz, um gegen die Regenflut anzukämpfen. 

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Im Osten trüb, sonst oft Sonne. -3/3°

In den meisten Landesteilen überwiegt, trotz ein paar wenigen dichten Wolken, das sonnige Wetter. Im Osten und Südosten bleibt die Sonne hingegen bis zum Abend die meiste Zeit oberhalb von dichten Wolken aus dem Osten oder hochnebelartiger Bewölkung verborgen. Von Niederösterreich bis in die Südoststeiermark können mitunter ein paar Schneeflocken oder Regentropfen aus der Wolkenschicht fallen. Der Wind weht landesweit nur schwach aus unterschiedlichen Richtungen. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen minus 1 Grad im Dauergrau und plus 8 Grad im sonnigen Bergland. Heute Nacht: In den westlichen Landesteilen und im Bergland zeigt sich anfangs der Sternenhimmel. Von Osten breitet sich jedoch im Laufe der Nacht hochnebelartige Bewölkung und dichtere Wolken langsam in Richtung Westen aus. Vor allem in den östlichen Landesteilen können aus der Wolkenschicht bis zum Morgen auch ein paar Schneeflocken fallen. Der Wind weht allgemein nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 10 und plus 1 Grad.
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