13. November 2017 | 10:03 Uhr

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Zahlreiche Einsätze

Sturm fegte über Österreich: Helfer im Dauereinsatz

30 Feuerwehreinsätze in Vorarlberg ++ Zahlreiche Bäume wurden geknickt

Sturmböen haben am späten Sonntagnachmittag im Süden Vorarlbergs innerhalb von kurzer Zeit über 30 Feuerwehreinsätze notwendig gemacht. Mehrere umgestürzte Bäume, die auch Straßen verlegten, mussten beseitigt werden. Am Abend kam ein alkoholisierter 27-jähriger Autofahrer in Gaschurn-Partenen (Bez. Bludenz) von der zum Teil schneebedeckten Straße ab, sein Beifahrer wurde verletzt, so die Polizei.

Die Sturmböen waren Folge des Wetterumbruchs, der in der Nacht auf Montag den höheren Lagen Vorarlbergs Schneefälle bescherte. Sie knickten in den Bezirken Feldkirch und Bludenz ab 16.00 Uhr in etwas mehr als einer Stunde zahlreiche Bäume. So waren Brand und Bürserberg infolge der blockierten Zufahrtsstraße kurzfristig nicht auf dem Verkehrsweg erreichbar.

Unfall auf schneebedeckter Strecke

Der 27-jährige Pkw-Lenker, dessen Wagen noch mit Sommerreifen bestückt war, kam gegen 22.15 Uhr kurz nach dem Tschambreutunnel von der Fahrbahn der Montafoner Straße (L188) ab. Er streifte mit dem Auto einen Mast der Tunnelüberwachung, schleuderte rund 100 Meter über eine Wiese und krachte schließlich gegen eine Garagenmauer. Die Wucht des Anpralls war dabei so groß, dass die Mauer brach und der in der Garage abgestellte Pkw beschädigt wurde. Der Unfalllenker und sein nicht angegurtet gewesene 54 Jahre alter Begleiter kletterten durch die Beifahrertüre ins Freie. Dem 27-Jährigen wurde an Ort und Stelle der Führerschein abgenommen.

Montag früh bestand laut ÖAMTC Schneekettenpflicht für alle Fahrzeuge etwa auf der Arlbergstraße (L197). Die Silvretta-Hochalpenstraße war witterungsbedingt bis auf Weiteres gesperrt.
 

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In den Niederungen Nebel, sonst Sonne, -10/1°

Weiterhin herrscht störungsfreies Wetter. Von der Früh weg strahlenden Sonnenschein gibt es den ganzen Tag im Bergland. In den Niederungen, vor allem im Südosten, im Waldviertel und teils auch im Osten liegen aber teils sehr zähe Nebel- und Hochnebelfelder, sonst lichten sich die meisten Nebelfelder vormittags bald und es scheint die Sonne. Der Wind weht schwach, in Niederösterreich, Wien und dem Nordburgenland mäßig, teils noch etwas auffrischend aus Südost bis Ost. Frühtemperaturen minus 15 Grad bis minus 3 Grad, in exponierten Lagen und in manchen schneebedeckten Tälern oder Becken auch darunter, Tageshöchsttemperaturen minus 4 bis minus 1 Grad in den Niederungen im Norden, Osten und Süden und plus 2 bis 7 Grad im Bergland, in höheren Lagen sowie im Westen.
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