01. April 2014 | 11:54 Uhr

sahara.jpg © TZ Oesterreich Michele Pauty

Autos werden gelb

Saharastaub kommt nach Österreich

Eine Südströmung bringt Wüstensand nach Österreich. Der Himmel kann leicht getrübt sein.

Die Autos werden in den kommenden Tagen wieder gelb - eine starke Südströmung bringt nicht nur weiterhin milde Luft nach Österreich, sondern auch Sahara-Staub, der den Himmel leicht trüben kann. Ab Mittwochabend erfasst die Wolke Vorarlberg, in der Nacht dann auch Tirol und Salzburg. Donnerstag um 12 Uhr hat der Staub ganz Österreich erwischt. Besonders stark wird der Antransport von Wüstensand in der Nacht auf Freitag - die Autos werden auch in Wien schmutzig werden. Wann der Sand bei Ihnen eintrifft lesen Sie hier:

Diashow: So kommt der Staub

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Westösterreich wird bis Salzburg erreicht.
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Die Wolke zieht sich von Linz und Graz westwärts.
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Die Staubwolke hat vorerst ihren Höhepunkt erreicht- sie liegt über fast ganz Österreich, auch Wien hat sie erwischt.
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Über Westösterreich herrscht jetzt die größte Staubansammlung.
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Jetzt wird der meiste Staub nach Österreich transportiert.
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Niederösterreich und Wien werden immer noch von dicken Staubschichten bedeckt.
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Tirol und Kärnten werden erwischt.
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Die Wolke ist abgezogen.


Sahara-Staub in Österreich ist nicht ungewöhnlich, erklärte Marcus Hirtl von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG): "Wir erleben das mehrmals im Jahr. Wenn die Luftströmung ziemlich genau aus Süden zu uns nach Europa kommt, bringt sie oft den Staub, der bei Stürmen über den Wüsten Nordafrikas aufgewirbelt wird." Wie das geht lesen Sie hier:

Video: So kommt der Staub zu uns:

Es tut uns leid. Dieses Video ist nicht mehr verfügbar.



Die sensiblen Messgeräte am Sonnblick-Observatorium der ZAMG zeigen den Sahara-Staub deutlich. Sie messen Feinstaub-Teilchen, die kleiner als ein Tausendstel Millimeter sind. Wird viel Sahara-Staub in der Höhe herangeführt, kann man auf der Schneedecke eine dünne gelb-braune Schicht erkennen.

Diashow: Satellitenbilder vom Sahara-Staub

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Die gewaltige Staubwolke vom 25. September 2008.
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Ein Sandsturm macht sich auf den Weg nach Europa.
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Sahara-Staub vom 3. Oktober 2003.
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Sandsturm über Ägypten und Libyen.
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Saharasand auf dem Weg in die Türkei, 4. April 2003.


In den Niederungen bemerkt man Sahara-Staub vor allem dann, wenn er mit Regen ausgewaschen wird. Auf glatten Flächen, wie Autodächern, ist dann eine schmierige, gelbliche Schicht zu sehen.

Video: Saharawolke färbt den Himmel rot

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Schwacher Zwischenhocheinfluss und eine südwestliche Höhenströmung sorgen für überwiegend sonniges und sehr mildes Wetter. In weiten Teilen Kärntens und der Steiermark gibt es vermehrt Wolken. Der Wind aus Südost bis Süd lebt im Tagesverlauf in einigen Föhntälern der Alpennordseite, am Alpenostrand und im östlichen Flachland mäßig bis lebhaft auf. Tageshöchsttemperaturen 14 bis 19 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Samstag nähert sich aus dem Westen eine Störungszone mit ersten Wolken. Von Vorarlberg bis nach Kärnten ist es aufgelockert bis stark bewölkt. Weiter im Norden und Osten bleibt es oft gering bewölkt oder sogar sternenklar. In manchen windgeschützten Tälern und Becken bilden sich lokale Nebelfelder. Der Wind weht am Alpenostrand sowie auf den Bergen mäßig aus Südost bis Süd. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 2 und plus 7 Grad.
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