21. Jänner 2018 | 13:07 Uhr

Skifahren Frühling Sonne © TZOe Kernmayer

Nach Schnee-Chaos:

Jetzt kommt der Mini-Frühling

Nach Regen und Schneefall erwarten uns jetzt milde Temperaturen - zumindest bis zum Wochenende.

Nach den heftigen Regen- und Schneefällen wird ab Montag bzw. Dienstag eine Warmfront über Österreich ziehen, prognostizierten die Meteorologen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Sonntag. Bis zu zwölf Grad sind möglich. Am Freitag trifft allerdings die nächste Störung ein.

   Am Montag zieht eine Warmfront von Westen her durch. Dabei schneit es im Westen in der Früh teils noch kräftig und bis zum Abend breiten sich die Schneefälle von Westen her auch auf das östlichen Flachland aus. Gleichzeitig steigt aber auch die Schneefallgrenze, und im Westen und Norden geht der Schneefall tagsüber immer öfter in Regen über. Die Schneefallgrenze steigt auf 1.200 bis 1.500 Meter. Generell freundlicher bleibt das Wetter im Süden und Südosten. Der Wind weht schwach bis mäßig meist aus Ost bis Süd, nur im Westen bläst teils lebhafter Südwestwind. Frühtemperaturen minus acht bis plus ein Grad, Tageshöchsttemperaturen von Ost nach West minus ein bis plus fünf Grad.
 

Dienstag bis zu acht Grad

Am Dienstag ziehen zunächst noch viele Wolken durch und vor allem an der Alpennordseite sowie im Norden und Osten ist mit etwas Regen oder Schneefall zu rechnen. Meist schneit es erst oberhalb von 600 bis 1.000 Metern, nur im Osten schneit es zunächst noch bis in tiefe Lagen. Tagsüber bessert sich das Wetter aber von Westen her und es lockert immer öfter auf. Generell freundlich ist es im Süden. Mäßiger bis lebhafter Westwind bringt milde Luft, nur im Süden ist es windschwach. Frühtemperaturen minus vier bis plus drei Grad, Tageshöchsttemperaturen drei bis acht Grad.
 

Schauerneigung sinkt im Laufe des Mittwochs

Am Mittwoch ziehen im Burgenland und in Ober- und Niederösterreich erneut immer wieder einige Wolken durch und es kann auch ab und zu ein wenig regnen. Schnee fällt erst oberhalb von 1.500 bis 2.000 Metern. Tagsüber bessert sich das Wetter aber und am Nachmittag scheint phasenweise die Sonne. Im Westen und Süden überwiegt der Sonnenschein und nur wenige Wolken zeigen sich. Der Wind weht meist nur schwach und dreht nach und nach auf südliche Richtungen. Frühtemperaturen minus fünf bis plus drei Grad, Tageshöchsttemperaturen je nach Sonne drei bis elf Grad.
 

Bis zu zwölf Grad am Donnerstag

Am Donnerstag überwiegt verbreitet der Sonnenschein und es wird sehr mild. Im Flachland im Osten allerdings steigt die Neigung zu Nebel oder Hochnebel deutlich an. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis Süd. Frühtemperaturen minus fünf bis plus drei Grad, Tageshöchsttemperaturen je nach Nebel und Sonne zwei bis zwölf Grad.
 

Freitag wird wieder winterlicher

Am Freitag wird der Westen wieder von einer Störungszone erfasst und es breiten sich von Osttirol bis Vorarlberg dichte Wolken und Regen aus. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen 800 und 1.300 Metern. Von Unterkärnten bis Salzburg ostwärts scheint noch zeitweise die Sonne, bevor sich auch hierher Wolken ausbreiten. Im östlichen Flachland hält sich oft recht zäher Hochnebel. Der Wind weht anfangs mäßig aus südlichen Richtungen, mit der Störungszone und dem Regen lässt er im Westen nach und dreht auf West. Frühtemperaturen minus vier bis plus vier Grad.
 

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Im N unbeständig, im S Sonne. 10/20°

Bei veränderlicher, teils stark quellender Bewölkung kommt es in vielen Regionen zu einigen Regenschauern, örtlich sind auch Graupelkörner und vereinzelt Blitz und Donner möglich. Die meisten Regenschauer sind nördlich des Alpenhauptkamms zu erwarten und die Schneefallgrenze sinkt dort nochmals öfter bis unter 2000m Seehöhe. Überwiegend trocken bleibt es nur im Süden und ganz im Osten. Zwischen den Schauerzellen gibt es kleine -, auf der Alpensüdseite und im östlichen Flachland auch größere Sonnenfenster. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West bis Nord, nur im Süden bleibt es überwiegend windschwach. Tageshöchsttemperaturen meist nur 13 bis 21 Grad. Heute Nacht: Am Abend und in der Nacht auf Freitag ist es vor allem von Vorarlberg bis in die Obersteiermark oft stark bewölkt, außerdem kommt es gebietsweise auch zu etwas Regen und zu einzelnen Regenschauern. Im übrigen Österreich klingen allfällige Schauerzellen hingegen bald ab, die weitere Nacht verläuft dann oft sogar gering bewölkt und trocken. Der Wind weht am Alpenostrand mäßig bis lebhaft, abseits davon schwach bis mäßig, vorzugsweise aus West bis Nordwest. Die Lufttemperaturen gehen auf etwa 13 bis 5 Grad zurück.
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