25. Juni 2017 | 09:48 Uhr

Pill Dachstuhlbrand © Facebook/FF Pill

Straßen vermurt

Muren & Brände! Schwere Unwetter zogen über Tirol

Auch Meldungen über Wald- und Wiesenbrände hielten Feuerwehren auf Trab

In Tirol sind Samstagabend schwere Unwetter niedergegangen. In Neustift im Stubaital führten die starken Regenfälle zu vier Murenabgängen. Diese verlegten eine Gemeindestraße. Verletzt wurde niemand. Nachdem die Straße geräumt worden war, gingen zwei weitere Muren im vorderen Bereich des Tales ab, die die Straße erneut verlegten.

Aus Sicherheitsgründen wurde die Straße ab der Fraktion Milders für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Feuerwehr Neustift war mit insgesamt 20 Mann und zwei Baggern im Einsatz.

In Pill (Bezirk Schwaz) fing indes ein Dachstuhl in einem Wochenendhaus aufgrund eines Blitzschlages Feuer. Der Brand konnte jedoch von der Feuerwehr rasch gelöscht werden. Die Höhe des Schadens stand vorerst nicht fest.

Bei der Leitstelle Tirol gingen auch immer wieder Meldungen über Wald- und Wiesenbrände ein. Zum Teil waren es Fehlalarme wegen der Herz Jesu-Bergfeuer, zum Teil kleinere Brände. In Volders (Bezirk Innsbruck Land) kam es laut ORF Tirol aufgrund eines Blitzeinschlags zu einem kleineren Waldbrand, der nach rund zwei Stunden gelöscht werden konnte.
 

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Warmfront mit Regen, im S sonniger, -5/+6°

Von Westen her treffen in rascher Folge Störungszonen ein und bringen recht verbreitet Regen und Schneefall. Vor allem am Nachmittag und bis in die Nacht hinein fällt im Westen kräftiger Regen oder Schneefall. Die Schneefallgrenze steigt von 500 bis 700m tagsüber auf 900 bis 1300m Seehöhe an. Ganztägig trocken und zeitweise sonnig bleibt es im Süden und Südosten. Der Wind weht zunehmend mäßig bis lebhaft aus West, nur ganz im Osten und im Süden bleibt es windschwach. Tageshöchsttemperaturen 2 bis 10 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag zieht eine Warmfront weiter ostwärts und so breiten sich dichte Wolkenfelder und Regen vom Westen Österreichs entlang der Alpennordseite bis in den Osten aus. Die Schneefallgrenze steigt von rund 900 bis 1200m auf 1500m Seehöhe an. Im Süden und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht mit dem Frontdurchzug in den Niederungen mäßig aus West, lediglich im Süden und Südosten ist es windschwach. Tiefsttemperaturen zwischen minus 3 und plus 5 Grad.
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