09. Jänner 2026 | 11:34 Uhr

Mega-Kälte © Getty

Klirrende Kälte

Minus 16,1 Grad: Das ist der Kältepol Österreichs

Das eisige Winterwetter hat Österreich weiter fest im Griff und vielerorts konnte sich auch über Neuschnee gefreut werden

 Der Kältepol des Landes lag in der Nacht auf Freitag in Schwarzau im Freiwald auf 788 Metern Seehöhe. In der Ortschaft in der Gemeinde Moorbad Harbach im Bezirk Gmünd in Niederösterreich erreichte das Thermometer laut Geosphere Austria minus 16,1 Grad. An zweiter Stelle kam Zwettl mit minus 14,2 Grad.

Danach folgte Kleinzicken im Burgenland, das genauso wie Güssing im gleichen Bundesland minus 13,6 Grad erreichte. Die Wetterstation in Brunnenkogel in Tirol auf 3.437 Meter Seehöhe registrierte minus 13,5 Grad vor Bad Radkersburg in der Steiermark, wo es auf 207 Metern Seehöhe minus 13,3 Grad erreichte.

Neuschnee nicht nur in der Bundeshauptstadt

Über eine angezuckerte Bundeshauptstadt konnten sich Freitagfrüh zum Aufstehen nicht nur die Wienerinnen und Wiener freuen. Am Pitztaler Gletscher in Tirol auf 2.864 Metern Seehöhe liegt zwischenzeitlich 130 Zentimeter Schnee, Freitagfrüh 20 Zentimeter mehr als noch am Vortag. In Galzig im gleichen Bundesland gab es innerhalb von 24 Stunden 28 Zentimeter Neuschnee. Dort liegt nun auf 2.079 Metern Seehöhe 128 Zentimeter Schnee. In Warth in Vorarlberg fielen auf 1.478 Metern Seehöhe 25 Zentimeter und verdoppelten damit die Schneemenge innerhalb eines Tages. In Sankt Anton am Arlberg in Tirol auf 1.304 Metern liegt nun 30 Zentimeter mehr an weißer Pracht als noch am Donnerstag. Insgesamt wurde eine Schneehöhe von 38 Zentimetern gemessen.

Unter 1.000 Meter konnten sich Reutte (15 Zentimeter, plus zehn) und Hochfilzen in Tirol (19 Zentimeter, plus zehn) über Neuschnee freuen. In Kufstein fielen sogar zwölf Zentimeter innerhalb eines Tages, wie die Geosphere berichtete. In St. Johann im Salzburger Pongau liegt zehn Zentimeter mehr Schnee als am Donnerstag, insgesamt 17 Zentimeter. In Aigen im Ennstal in der Steiermark konnte ein Plus von 14 Zentimetern wahrgenommen werden, zuvor lag dort noch gar kein Schnee.

Erhöhte Lawinengefahr in Teilen Tirols und Vorarlbergs

Das Wetter zieht auch viele Wintersportler in die Natur. Besonders in Teilen Tirols und Vorarlbergs sollten die Skifahrer und Tourengeher aber auf erhöhte Lawinengefahr achten. Konkret bezieht sich das auf die Weißkugelgruppe, das Kühtai, das Sellrain und Teile der Lechtaler Alpen, wo jeweils ab der Waldgrenze erhebliche Lawinengefahr herrscht. Dasselbe gilt für das Samnaun, das Verwall und die östliche Silvrettra.

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Etwas Schnee, teils gefrierender Regen -5°/+2°

Mit Störungseinfluss ziehen dichte Wolken durch und es muss verbreitet mit Schneefall oder Schneeregen gerechnet werden. Besonders in Oberösterreich und dem westlichen Niederösterreich muss auch zeitweise mit gefrierendem Regen, Eiskörnern und Glatteis gerechnet werden, am Nachmittag auch im Südosten. Im Westen und Norden und Osten klingt der Niederschlag bis Mittag teilweise schon ab und dann kommt auch wieder zaghaft die Sonne hervor. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus Südost bis West. Frühtemperaturen minus 10 bis plus 2 Grad, Tageshöchsttemperaturen minus 3 bis plus 5 Grad, in Vorarlberg auch darüber. Heute Nacht: Es ist überwiegend stark bewölkt, mit ein paar Auflockerungen im Norden und Osten, im Westen und Süden schneit es regional etwas. In tiefen Lagen ist teils noch gefrierender Regen möglich. Der Wind weht schwach, im Westen in der Früh teils mäßig aus West. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen meist zwischen minus 7 und plus 2 Grad.
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