15. März 2018 | 08:09 Uhr

Kälte Wien Schnee Winter © APA/HANS PUNZ

Winter-Comeback

Mega-Kälte bringt bis zu 40 cm Neuschnee

Am Wochenende wird noch einmal massenhaft Neuschnee erwartet.

Nach der Sibirien-Kälte und dem Mini-Frühling schlägt der Winter noch einmal kräftig zu. Ab Samstag sorgt ein Italien-Tief nämlich wieder für weiße Straßen im ganzen Land. Selbst im Flachland könnte es noch einmal weiß werden: Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee könnten am Wochenende in Wien fallen und erneut für Chaos in der Bundeshauptstadt sorgen! Auch auf Dauerfrost muss man sich einstellen. Die Temperaturen fallen in weiten Teilen des Landes wieder weit unter 0 Grad. Auch der Montag scheint sich so fortzusetzen. 

Schneewarnung

Schneewarnung © Michael Bürger

Am Wochenende schlägt der Winter noch ein letztes Mal so richtig zu: Im Süden Österreichs ist mit bis zu 40 Zentimeter Neuschnee zu rechnen, aber auch im restlichen Land soll es noch einmal schneien. Am meisten Neuschnee soll dabei am Samstagnachmittag fallen. Am Sonntag sinken die Temperaturen schließlich auf bis zu minus 8 Grad in 2.000 m.

Vor allem auf der Süd-, Tauern und Brennerautobahn könnte aufgrund des Schneefalls ein erneutes Verkehrschaos ausgelöst werden. Ebenso ist auf der Semmering Schnellstraße und der Wiener Außenringautobahn mit Behinderungen durch hängengebliebene Fahrzeuge zu rechnen.

Heute Föhn

In einigen Regionen wie etwa im Donauraum sowie generell im Osten, Südosten und Süden hält sich teils hochnebelartige Bewölkung. Abseits davon überwiegt in den meisten Landesteilen zunächst der freundliche Eindruck. Nach und nach tauchen von Südwesten her aber dichtere Wolken auf, die bis zum Abend weite Teile des Landes überziehen. An der Alpensüdseite bis nach Oberkärnten setzt zudem Regen ein. Schneefallgrenze um 1.200 m Seehöhe. Der Wind weht oft mäßig bis lebhaft, in den Föhntälern auch kräftig aus Ost bis Süd. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 6 Grad. Tageshöchsttemperaturen je nach Sonne und Föhn 5 bis 16 Grad.

Freitag

Nördlich des Alpenhauptkammes, im Norden, Osten und Südosten überwiegt zunächst die starke Bewölkung und es regnet zeitweise. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1.200 und 1.600 m. Am Nachmittag wird der Niederschlag seltener und es kommt vielerorts noch zeitweise die Sonne zum Vorschein. Deutlich mehr Sonnenschein gibt es in Vorarlberg, Teilen Tirols sowie in Kärnten. Der Wind aus West weht schwach bis mäßig, im Donauraum und im Osten teils auflebend aus Südwest bis West, Frühtemperaturen 2 bis 8 Grad, Tageshöchsttemperaturen 8 bis 14 Grad.

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Wenig Änderung 8/23°

Im Süden, in Osttirol, Kärnten, im Lungau und im oberen Murtal gibt es einige Nebel- und vor allem Hochnebelfelder, die weit nach oben reichen. Hier dauert es bis sich die Sonne teilweise durchsetzt. Regional bleiben die Hochnebelfelder aber den ganzen Tag liegen. Sonst scheint meist den ganzen Tag die Sonne. In der Osthälfte ist es meist wolkenlos, nur im Westen können sich am Nachmittag auch ein paar Haufenwolken bilden. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Ost bis Süd, in Niederösterreich, Wien, und der nördlichen Obersteiermark zeitweise auch lebhaft aus Südost. Tageshöchsttemperaturen meist 21 bis 28 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen, in den beständigen Hochnebelzonen auch unter 15 Grad. Heute Nacht: Die Nacht auf Donnerstag bringt in weiten Teilen des Landes sternenklaren Nachthimmel. Einzig ganz im Westen sind zeitweise ein paar Wolken vorhanden und im Süden bilden sich wieder vermehrt Nebel- und Hochnebelfelder. Der Wind weht meist schwach, im Norden und Osten teilweise noch mäßig auflebend aus Südost. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 3 und 13 Grad, am mildesten ist es im Rheintal und im windigen Nordosten.
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